Das Glück war uns nicht holt…… |
13.12.2010 |
Am Samstag trafen wir uns zum letzten Heimspiel der Hinrunde gegen die Mädels von Wiwa in Suchdorf. Die Kräfteverhältnisse schienen im Vorfeld klar verteilt zu sein. Wiwa trat in Bestbesetzung an. Das heißt, Anne Friedrich (letztes Jahr noch 1te Liga bei Aurubis HH), Katharina Schillerwein (in Kiel noch wohl bekannt), Katharina Culav (letztes Jahr noch 2te Liga in Norderstedt, Wiebke Kotthoff (zu Beginn des letzten Jahres noch 2te Liga Norderstedt, und zahlreiche gute Regionalliga-Spielerinnen, wie Nina Nezam, Andrea Dellnitz und Stefanie Thomsen. Das Kathrin Plöhn nicht mit angereist war, tröstete da wenig. Wir selbst waren komplett, außer dass die Frikadelle immer noch Rücken hat.
Bereits beim Warm-up zeichnete sich unser Bammel gegen das „Zweitliga Team“ ab. Alle schauten mehr auf die gegnerische Seite, als auf die Eigene. Dennoch klappte es bei unserer Hinterfeldübung ganz gut und es blieben diesmal auch alle unversehrt. Die Besprechung verlief eher realistisch (die Chancen zu gewinnen schienen gering), wollten wir dennoch besser spielen, als in den letzen Spielen und uns ordentlich in die Winterpause verabschieden. Immerhin war am Abend noch unsere Weihnachtsfeier und da sollten doch alle gut gelaunt sein. Eine super Idee vom Abend- die Spielerinnen dieses mal nicht nach ihrem Kostüm, sondern nach deren Zugabe zum Buffet zu benennen- wird zugleich umgesetzt.
Wir starteten also mit dem Crepes im Zuspiel, der Tortellini auf Diagonal, der Dattel im Speckmantel und dem leckeren Dipp auf Mitte, den Pizzabrötchen und Käse-Pixer auf Außen und zum ersten mal mit Rike (am Abend nicht dabei) als Libero. Auf der Bank warteten noch der Nachtisch in Form von Obstsalat und Tiramisu, sowie Anne und Frede (auch abtrünnig) auf Ihren Einsatz. Wir begannen engagiert und mutig – kein Ball wurde verloren gegeben- es wurde sich heldenhaft in die Schussbahnen der Hamburgerinnen geschmissen und die Tortellini blockten die Culav gleich mehrfach ab und auch unsere kleine Crepes hatte mehrfach Erfolg gegen die Hamburger Außenangreiferinnen. Irgendwie wollten diese ihre Abschlaghöhe wohl nicht ausnutzen. Wir blockten also oder kratzen die Bälle vom Boden und vor allem das Pizzabrötchen punktete durch anschlagen nach belieben. Von Respekt war nichts mehr zu merken und wir setzten uns Punkt für Punkt ab. Der Crepes setzte alle Spielerinnen variabel ein und auch die Mittelangreiferinnen machten Punkt um Punkt. Wir führten 21:16- der Satzerfolg schien in greifbare nähe zu kommen. Doch dann ging Nina Nezam zum Aufschlag- bereits in den vergangenen Spielzeiten, hatten wir immer wieder große Probleme mit Ihrem Service. So sollte es auch dieses mal sein, denn sie verließ die Linie nicht mehr. Auch wenn wir die Annahme nach vorne brachten, schafften wir es leider nicht den Ball zu einem Punkt umzuwandeln. Bereits hier hätte uns das Glück mal besuchen können- vielleicht ein Aufschlagfehler oder ein angeschlagener Ball oder halt ein anderer Fehler von den Gästen. Aber leider nein, wir verloren 21:25.
Ein bisschen niedergeschlagen, aber auch wissend, dass wir mithalten konnten wechselten wir die Seiten. Der zweite Satz verlief leider nicht so gut wie der erste zu viele individuelle Fehler vor allem im Aufschlag und in der Annahme ließen kein gutes Spiel unsererseits zu. Wiwa machte nun auch mehr Druck mit ihrem eigenen Aufschlägen (nicht nur Nina, sondern auch Schilli und K. Culav). Auch ein Wechsel von dem Obstsalat mit den Pizzabrötchen brachte nicht den gewünschten Wandel. Wir verloren deutlich und verdient mit 16:25.
Mit 0:2 Satzrückstand wechselten wir erneut die Seiten und waren sicher, das geht besser. Die Angst vor dem Gegner war weg. Der Obstsalat blieb auf dem Feld- sollte uns wohl mit seinen Vitaminen noch mehr Aufschwung verleihen. Ansosten blieben wir unverändert. Der Satz war ein echter Schlagabtausch. Kein Team konnte sich bis zum Satzende wirklich absetzen, da gelangen den Gegnerinnen ein paar schöne Punkte- auch verholfen, durch das Schiedsgericht, dass einen longline gelegten Ball von Schilli drin gab- wie Birgit schon von der Tribüne zum Besten gab: „Wir haben den Videobeweis“. Na ja, auf jeden Fall stand es 18:22 und das Spiel schien entschieden. Oder auch nicht, denn nun gelangen uns einige schöne Punkte hintereinander und Wiwa konnte sich erst beim 22:22 befreien. Auch wir konterten 23:23. Die Nerven lagen auf allen Seiten blank. Wir wollten wenigstens einen Satz gewinnen und Wiwa den Sack zu machen: Beim 23:24 war der Ball auf der unserer Seite bereits zwei mal berührt und es schien niemand mehr dran zu kommen- doch Katharina Culav packte, auf unserer Seite zu. Zwar jubelten die Mädels aus Hamburg schon, aber Fehlalarm- Übergriff. Mutiger Pfiff, aber dennoch richtig- 24:24.
Zum 25:25 verhalf uns ein Ass durch unseren Crepes. Nun verließ uns dennoch endgültig das Glück. Wir wehrten den nächsten Angriff ab- Crepes stellte nach außen auf den Käse-Pixer- ein bisschen zu weit raus- in Cutmanier überwand der Ball dennoch das Netz und fiel auf den Boden- wieder verfehlt, der Schiri sah das nicht und der Ballwechsel ging am Ende verloren. 25:26. Die nächste Annahme kam- wieder ein Pass nach Außen- ein bisschen flach und weit drin- leider ließ der Käse-Pixer dieses mal das Gefühl vermissen und drosch den Ball ins Seitenaus: 25:27- 0:3 und das Spiel war aus. Unserer Meinung nach, hätten wir ein Satz verdient gehabt, denn ein 0:3 hört sich doch deutlicher an, als das Spiel wirklich gewesen ist. Wir waren recht zufrieden mit uns und hoffen diese Leistung auch in der Rückrunde zeigen zu können- vor allem gegen Gegner, gegen die wir diese auch brauchen, um die Punkte einzufahren. Alle waren sich einig, mit ein bisschen mehr Glück, wäre mehr drin gewesen. Aber Wiwa gewann verdient und ist nach unserer Meinung ein Meisterschaftskandidat. Wir beenden die Hinrunde mit einem ausgeglichenen Punktverhältnis (10:10) und somit auf dem fünften Tabellenplatz. Ich denke, wenn wir da auch am Ende der Saison stehen, könne wir durchaus zufrieden sein- man wird´s sehen.
P.S.: Die Party am Abend war echt lustig- na Jürgen, wo ist die Münze????????????
Wir wünschen allen Lesern eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Apropos: Wir hoffen euch am 08.01.2011 (das erste Mal dass ich 2011 schreibe) zum Derby gegen den KTV um 15 Uhr in unserer Halle begrüßen zu dürfen und hoffen auch- dieses Mal mindestens einen Satz einzufahren.
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Schlimmer geht´ s nimmer- Schontag für VCN |
06.12.2010 |
Am Samstag reisten wir zu unserem letzten Auswärtsspiel der Hinrunde zum 1 VC Norderstedt. Diese sind gespickt mit einigen ehemaligen Zweitligaspielerinnen, haben erst ein Spiel verloren und so wussten wir, dass es eine schwierige Aufgabe werden würde. Dennoch konnten wir VCN letzte Saison zwei mal schlagen und wollten es auch dieses Mal versuchen. Wir fuhren mit 10 Spielerinnen los, da Janne sich krank meldete und Ina Rücken hat (Ina fuhr allerdings löblicherweise zur moralischen Unterstützung mit). Trotz des Winterwahnsinns in der Woche kamen wir überpünktlich in der Halle am Moorbek an. Überpünkt-lich, da wir vor der Heimmannschaft dort waren und somit vor verschlossener Halle standen. Die Zehen etwas taub und blau gefroren zogen wir uns um und begannen mit dem Auf-wärmprogramm. Außer einer kleinen Schramme verlief dieses eigentlich recht viel versprechend. Die Ansprache des heutigen Tages war zweigeteilt. Es gab einen taktischen Teil und einen Motivationsteil- so war klar, dass Katja Saß auf Seiten des VCN die gefährlichste Angreiferin war und es galt diese in den Griff zu bekommen. Zudem sollten wir unsere Spielfreude wieder bekommen und einfach Spaß an der Sache haben- so schien die Favoritenrolle doch klar vergeben zu sein.
Wir starteten mit Masi im Zuspiel, Jenny auf Diagonal, Wiebke und Lena auf der Mitte, Anne und Nina auf Außen und Jojo unterstütze als Libero die Annahme. Unser erster Punkt des Spiels war ein durch Lena verwandelter harter Zwei-Meter-Schuss und auch hier schien noch alles in Ordnung. Dann kam der erste Aufschlagfehler, schlechte Annahmen- irgendwann mussten wir wieder Bälle durchgebracht haben, denn es folgten Aufschlagfehler 2 und 3. So hatten wir schon eine halbe Rotation hinter uns gebracht, jedoch noch keinen Aufschlag in das gegnerische Feld. Zudem wackelte die Annahme um Lena, Jojo und Jenny stark. Selbst, wenn die Annahme kam, vermochten wir den Ball nicht regelmäßig ins Feld der Mädels vom VCN unter zu bringen. Jürgen brachte Frede für Nina auf Außen, die ihre Aufgabe gut löste, zum Aufschlag jedoch wieder zurückgewechselt wurde. Wir spielten einfach schlecht, so dass die logische Folge eintrat: wir verloren den ersten Satz deutlich mit 25:14, wobei der VCN nicht viel tun musste.
Im zweiten Satz erfolgten keine Wechsel und wir wollten es einfach besser machen, denn da schien heute mehr drin zu sein. Die Aufgaben stabilisierten sich, die Angreifer fanden immer öfter Lücken in der gegnerischen Feldabwehr und so konnten wir bis zum Mitte des Satzes mithalten. In dieser Phase zeichnete sich Nina als beste Punktgarantin aus- sie schlug klasse Winkel und einfach schlaue Bälle- einen großen Lob an dieser Stelle- du hast uns da echt im Spiel gehalten. Daher völlig unverständlich, dass Trainer Jürgen sie bei einem gelegten Ball über den Block (klar in der Ansprache wurde deutlich gemacht, dass der Ball dort nicht hin soll, aber manchmal will man einfach nur den Fehler vermeiden…) regelrecht auszählte. Der Ball war auch noch nicht verloren, sondern im Spiel- leider verloren wir dann den Ballwechsel und in der Folge wieder die Bälle in der Annahme. Oh welch Wunder, schlug auch Nina ihren nächsten Angriff ins aus und schnell lagen wir wieder mit 6 Punkten hinten. Zwar konnten die Wogen in der Auszeit geglättet werden und durch eine Miniserie von Jenny kamen wir noch mal 16:20 ran, jedoch schien heute der Wurm drin. Masi spielte Anne wunderbar frei- diese sah nur einen Einerblock vor sich und hatte wohl zu viel Platz, denn der Ball landete an der Netzkante- eigentlich macht sie diese Dinger im Schlaf. Wir schafften noch einen Punkt und verloren wiederum deutlich mit 25:17. Katja Saß machte uns übers Hinterfeld förmlich im Alleingang kalt!
Zum dritten Satz hatte Jenny, die im zweiten Satz lediglich einen Punkt verbuchen konnte, die Idee, es Chrissy dort mal versuchen zu lassen und selbst auf Außen zu wechseln- Trainer Jürgen nahm die Idee zur Hälfte an und lies Chrissy auf Diagonal spielen und Jenny draußen. Daneben bekam Anja noch die Chance im Zuspiel. Immer noch war der Wille zum Sieg da- wir wollten versuchen das Spiel umzudrehen. Dieses Vorhaben ging gehörig in die Hose. Wieder schlechte Annahmen machten Anja das Leben als Zuspielerin schwer, beide Mittelblocker wurden beim 2-Meter-Schuss überspielt und Chrissy setzte einen Ball in aus und einen an die Netzkante. Folge: Masi kam zurück ins Zuspiel und Frede für Chrissy auf die Diagonalposition. Leider half dies in der Phase auch nichts mehr- wir kassierten den deutlichsten Satz des Tages mit 25:11. Hier konnten der VCN sogar seiner gesamten Wechselbank Spielanteile geben und den Schontag für die Stammsechs einläuten.
Das große Tagesziel- Spaß zu haben, blieb leider aus. Wir fanden zu keiner Zeit zu unserem Spiel- zu viele individuelle Fehler, vor allem in Annahme und Aufschlag verhinderten einen besseren Ausgang. Etwas niedergeschlagen verließen wir die Halle.
Nun gilt es in der kommenden Woche das Selbstvertrauen und die Spielfreude wieder zu finden, um nicht in unserem letzten Heimspiel des Jahres gegen die WiWa- Hamburg völlig unter zugehen. Sind diese doch auf dem Papier die stärkste Mannschaft dieser Saison- gespickt mit einer ehemaligen Erstligaspielerin, mehreren Zweitligaspielerinnen und da das noch nicht ausreicht zusätzlich erfahrenen und starken Regionalligaspielerinnen. Wir hoffen, uns aus dem Tief befreien und etwas Paroli bieten zu können. Also kommt am Samstag um 15 Uhr nach Suchdorf, um uns zu unterstützen!!!
Wir freuen uns auf euch,
bis dann eure Wikingerinnen
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Schön- war das nicht………. |
01.12.2010 |
Nee, schön war das Spiel am Samstag sicherlich nicht. Positiv: wir haben gewonnen.
Außer Frede (Uni) und Ina (Leiste) waren alle dabei- sogar „Aushilfsmuddi“ Antje lief mit auf. Wir begannen in einer sehr warmen Halle pünktlich mit der Erwärmung. Die Mädels aus Hamburg (CVJM) hatten es da nicht so eilig- sie kamen erst kurz vor zwei in die Halle und verpassten damit Ihre Einspielzeit auf dem Feld. Schon zu Beginn wurde deutlich, dass das Schiedsgericht uns gegenüber nicht wohl gesonnen war. So ließen sie den Pfiff zum Auswählen des Aufschlagsrecht in unserer Einspielzeit auf dem Feld ertönen- auf Nachfragen, warum er das so macht hieß es, weil ich jetzt gepfiffen habe- das habe ich in über 10 Jahren Regionalliga noch nicht erlebt!!!! Na ja, öfter mal was Neues.
Im ersten Satz begannen wir mit Anja (Z), Chrissy (D), Antje und Wiebke (M), Anne und Jenny (A) und Jojo als Libero. Bereits in der Besprechung betitelte Jürgen es charmant als erfahrene Truppe- böse Zungen haben auch „alt“ gesagt aber das wird an dieser Stelle geflissentlich überhört ;). Fakt ist, dass das unsere älteste Anfangsaufstellung in diesem Jahr war.
So sollte es also Erfahrung richten. Wir begannen zögerlich, machten viele Fehler- vorallem in der Abwehr stimmte die Abstimmung nicht. Nina ersetzte Chrissy und wechselte mit Jenny die Positionen. Zum Ende des Satzes konnten wir uns durch einen super Wechsel (Masi kam für Antje zum Aufschlag und machte gleich zwei direkte Punkte) einen kleinen Vorsprung erarbeiten, den wir aber ab dem Satzball wieder verloren. Am Ende hatten wir das glücklichere Händchen und gewannen 27:25.
Im zweiten Satz- starteten wir wie aufgehört, nur dass Jenny und Nina von vornherein die Positionen tauschten. Wir begannen viel besser als im Satz davor und hatten uns bis zur Satzmitte schon ein Punktepolster von 5 Punkten angesammelt. Nun hatten wir allerdings nicht nur gegen 7 CvJM- Mädels (+Libero), sondern auch noch gegen das Schiedsgericht zu kämpfen. Er entschied in kürzester Zeit gleich 4 krasse Fehlentscheidungen zu unseren ungunsten. So schlug Jenny einen Diagonalball in cutmanier in das gegnerische Mittelloch- gehoben- hä?, das war ein Schlag und auch die Tribüne war am Grübeln, was das sollte, dann schlug Antje ein Ass- aus gegeben (CVJM gab im nachhinein zu, dass dieser Ball deutlich drin war), demhinzu durfte auf der gegnerischen Seite der zweite Ball mit einer offenen Hand von unten hochgedrückt und damit ZUGESPIELT werden- der Schiri pfeift schon, wenn es unsauber ist- ne, schon klar. Anja meinte noch, dann nimm die Pfeife endlich mal in den Mund- daraufhin hatte er nur eine Verwarnung für uns übrig. Zuguterletzt schlug Wiebke einen Mittelangriff auf die Außenlinie (direkt vor den Augen des Schiris)- wieder aus (auch dieser Ball war auf der Linie, bestätigten uns die gegenerischen Mädels nach dem Spiel). So waren die Mädels vom CVJM zum Ende des Satzes wieder dran. Leider konnten wir nicht die Moral zeigen und den Satz trotz dessen nach Hause fahren. Zu groß war der Frust und die Unsicherheit. Wir verloren den Satz mit 23:25.
Im dritten Satz startete wieder die Startsechs vom ersten Satz. Der Satz war hart umkämpft. Beide Teams wollten 2:1 in Führung gehen und keine schien es so richtig zu können. Einzig Wiebke und Antje vermochten über die Mitte zu überzeugen und blockten die gegnersichen Mittelblocker laufend ab- am Ende wurde die schon gar nicht mehr angespielt. Am Ende gewannen wir durch ein Hinterfeldangriff von Wiebke mit 25:23.
Für den vierten nahmen wir uns vor, noch einmal an diesem Tag einen deutlichen Satz einzufahren. Das ging jedoch gehörig nach hinten los, denn wir kassierten einen mehr als deutlichen Satz. Alle Auszeiten und Wechselversuche (Nina kam für Anne, Lena für Antje, und Masi für Anja) hatten keinen Erfolg. Wir waren wie gelähmt, nichts klappte mehr und die Bälle fielen reihenweise auf den Boden. Der Satz ging hochverdient an die Mädels aus Hamburg. Endstand: 13:25- peinlich.
Zu Beginn des fünften stellte Chrissy fest, das wir nun zu mindest im Tiebrake sind und nichts mehr passieren könne. Sie sollte recht behalten. Wir legten los wie die Feuerwehr führten durch gute Aufschläge von Masi und Außen-Kracher von Jenny schnell mit 4:0. Bis zum Seitenwechsel gaben wir diesen Vorsprung auch nicht mehr her- wir wechselten bei 8:4. Nun lief es wie geschmiert- Lena donnerte einen Zwei-Meter-Schuss rein. Alle Bälle wurden in der Abwehr eingesammelt und vorne verwertet. Zu unserem Glück steuerte die bis dato beste Angreiferin des CVJM noch drei Eigenfehler bei, so dass wir den Satz zurecht deutlich mit 15:7 gewannen. Der Jubel und die Erleichterung waren groß 3:2, 3:2, 3:2.
Zwar hatten wir nach Punkten verloren, aber das geht nun mal um Sätze- dies mussten mir bei Parchim immerhin auch hinnehmen.
Hatten wir es doch geschafft uns gegen CVJM und das Schiedsgericht durchzusetzen. Leider schien der Schiri nicht zu ahnen, dass Frede mit der gegnerischen Mannschaftsführerin befreundet ist, denn sie berichtete uns beim Training, dass der Schiri zu ihr meinte: „Schade, dass nicht ihr gewonnen habt“. Ich meine, wo gibt es das denn?????
Und so jemand macht auch noch Schiedsrichterbeobachtungen…………………..
Schön war das also in zweierlei Hinsicht nicht, ersten unsere eigene Leistung und zweitens die Leistung und auch leider das Verhalten des Schiedsgerichts. Aber igrendwann triffts wohl jeden, aber das war und ist echt krass.
Wir entschuldigen uns bei unseren Fans für die desolate Leistung (Fünfter ausgenommen) und hoffen, beim nächsten Heimspiel eine bessere Leistung abrufen zu können. Am kommenden Samstag reisen wir zunächst zum Tabellen Zweiten nach Norderstedt und hoffen, dass mal wieder in einem Spiel vom KTV Erfahrene und Ausspionierte, umsetzen zu können.
Bis dahin wünschen wir allen Leserinnen und Lesern eine schöne vorweihnachtliche Adventszeit.
Bis bald eure Wikingerinnen
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Die Socken warn's.......... |
26.11.2010 |
Am Samstag fuhren wir mit „geschrumpften“ Kader zur Kuhdrift nach Neustadt-Glewe. Anne und Chrissy haben wir zurück gelassen. Anne musste lernen und Chrissy die Welt retten.
Bereits in der Halle schien die Stimmung gedrückt- so war gleich klar, dass wir das „Glück“ von Wiwa und Norderstedt nicht teilen durften- die Neustädter-Mädels waren vollständig und sehr stark besetzt. Zudem konnte Jenny zu Hause ihren zweiten Glückssocken nicht finden (im nachhinein stellte sich heraus, dass die Waschfee ihn in den Ärmel einer Jacke gezaubert und somit unauffindbar gemacht hat) und Anja´s hatten am großen Onkel ein kleines Löchlein (das war wohl ihr letzter Einsatz). So viele schlecht Vorzeichen sollten schon die Warm-Up-Phase bestimmen- alle schienen noch nicht ganz angekommen, gehemmt und nicht gerade selbstbewusst- sollten uns die letzten zwei Begegnungen doch Selbstbewusstsein für den Rest des Jahres gebracht haben.
Ich will ja nicht zu viel vorwegnehmen, aber das Rezept dieses Spielberichts könnte auch sein: Man nehme den Inhalt des Letztes (Wikingerinnen überrollen Scala), tausche Scala mit Wikingerinnen und die Wikingerinnen mit Neustadt-Glewe und fertig. Aber damit sollt ihr nicht abgespeist werden, daher weiter im Text.
Jürgen machte in der Ansprache noch mal klar, dass wir gut drauf waren und uns nicht ver-tecken brauchen- haben wir Neustadt-Glewe doch in der letzten Saison sogar einmal geschlagen und in den letzten Wochen echt gut gespielt. So hieß das Motto: „Weiter im Trend“.
Wir begannen mit Masi (Z), Jenny (D), Wiebke und Lena (M), Janne und Nina (A) und Jojo als Libero. In dem kompletten ersten Satz konnten wir lediglich zu Beginn (auch wirklich nur ganz ganz am Anfang- sagen wir mal es waren erst 5 Bälle gespielt) mithalten. Schnell setzten sich die Mädels auch Neustadt-Glewe mit starken Aufschlägen und einem Hammerregen an Angriffsbällen ab. Die Annahme auf unserer Seite wackelte, die Angriffe wurden nicht verwertet und der Block stand überall nur nicht da, wo er sollte. Folgerichtig verloren wir den ersten Satz zurecht deutlich mit 12:25.
Nach dem Seitenwechsel versuchte Jürgen uns zu wecken und fragte (in einem etwas laute-en Ton): „Habt´ ihr keinen Bock, oder was?“ Ich glaube, eine Antwort bekam er nicht, jedoch lief das Spiel etwas besser als zuvor. Anja kam ins Zuspiel für Masi und sorgte für neuen Schwung. Frede kam für Nina auf die Außenpostion, griff beherzt an und machte ihre Sache gut. Bis zum 18:18 schafften wir es, ein ausgeglichenes Spiel zu gestalten. Unsere Aufgaben wurden besser und die Angriffe fanden oft ihr Ziel. Leider zogen die Mädels von Neustadt-Glewe die Zügel an- ein, zwei & drei Angriffe über die erstligaerfahrene Außenangreiferin und schon lagen wir wieder drei Punkte zurück und damit auch die Unsicherheit. Ohne viel Gegenwehr zu leisten gewann Neustadt-Glewe den Satz 19:25.
Mit einem Satzrückstand von 0:2 wechselten wir erneut die Seite. Wir wollten uns nicht damit zufrieden geben, nur nicht abgeschlachtet worden zu sein und Neustadt-Glewe noch etwas mehr ärgern. Das gelang eher nicht- außer dass noch ein Punkt mehr als im zweiten Satz ergattert werden konnte. Auch zahlreiche Wechsel- Zuspiel hin und wieder zurück, Frede für Jenny auf Diagonal und Jojo bunt für jeden mal, brachte nicht den erwünschten Erfolg. Wir machten einfach zu viele Fehler und ließen zu viel zu. Einmal durfte die Gegnerische Mittelangreiferin sogar einen Einbeiner ohne Block direkt auf Jojo´s Bauch zimmern- nachher war dort ein roter runder Fleck zu bewundern. Die Sache schien Jojo im wahrsten Sinne des Wortes umgehauen zu haben, dass sie sich bei einer Auswechslung mal eben neben die Bank setzte, statt darauf- so lag sie am Boden und sorgte für den einzigen zum Lacher an diesem Tag. Wir verloren den dritten Satz 20:25 und das Spiel innerhalb einer Stunde mit 3:0. Nun wussten wir, wie sich Scala letzte Woche gefühlt haben musste. Etwas enttäuscht über das „wie verloren wurde“ gingen wir unter die Dusche und filterten die Gründe schon mal raus. Also zuerst waren natürlich wieder die Schuld, die nicht da waren. Also Anne und Chrissy- dann, die wie jedes Jahr schlechte Einspielmusik und nicht zuletzt die oben erwähnten fehlenden und fehlerhaften Socken. Gut, dass die vermisste Socke wieder da ist und genug Zeit war das Loch zu stopfen oder die Socken einfach zu entsorgen und zu ersetzen. Die dienstagsliche Nachbesprechung hat ja nun auch schon statt gefunden und wir waren uns einig, nach vorne zu schauen und den Fokus auf die nächsten Spiele zu richten. So wollen wir unsere Heimspielserie aufrechterhalten und auch die Mädels von CVJM mit einer Niederlage aus unserer Halle schicken. Wir hoffen euch dazu am Samstag um 15 Uhr in Suchsdorf begrüßen zu dürfen.
Bis dahin eure Wikingerinnen
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Wikingerinnen überrollen Scala……. |
16.11.2010 |
Am Sonntag fuhren wir zum Aufsteiger Scala nach Hamburg. Am Vorabend konnten wir diese schon in Augenschein nehmen, als sie gegen die Mädels vom KTV 3:0 baden gingen. Das Fazit war: wenn wir die starken Mittelangreiferinnen (vor allem EX- Nationalspielerin Tina Beneke) in den Griff bekommen, sollte es eine lösbare Aufgabe werden. Dennoch waren wir gewarnt, schon einmal konnten wir unseren Gegner zuvor gegen den KTV begutachten und Parchim schien ein leichter Gegner zu werden. Danach verloren wir völlig überraschend 2:3 in Parchim. Dies sollte nicht noch einmal passieren und so war der Tenor in der Besprechung: Immer unter Spannung bleiben und Scala nicht ins Spiel kommen lassen.
Wir reisten zum ersten Mal in der Saison mit einem 12 er Kader an, fanden die Halle nach kurzer Irritation- die Halle war von außen nicht ohne weiteres als Halle zu erkennen- recht schnell und begutachteten diese kritisch. So war sie echt klein, echt flach und richtig echt kalt. Die Toiletten stanken oder hatten kein Licht- dagegen ist die Gellertstraße wirklich ein Palast. Zur Verteidigung der Mädels aus Hamburg: Es war eine Ausweichhalle. Wie gesagt, die Halle war grausig und wir wollten nicht länger als nötig in dieser verweilen. Wir begannen mit Anja (Z), Jenny (D), Wiebke und Lena (M), Janne und Nina auf Außen und Jojo als Libero entsprechend. Gleich der erste Angriff eröffnete unseren Bombenregen auf das gegnerische Feld. Eine super Annahme- Anja schoss einen Sahnepass nach außen und Jenny brachte ihn longline unter. Zwar konnte Scala zu Beginn auch Ihre Sideouts machen, doch als Wiebke zu Ihren ersten Aufschlägen kam, war damit Schluss- sie brachte uns mit 12:7 in Führung, die wir ab diesem Zeitpunkt nicht mehr hergaben und sogar noch ausbauten. Die Annahme stand, das Zuspiel war gut und variabel, so Punkteten wir über alle Positionen. Auch die zuletzt kritisierte Abwehr holte jeden Ball, gab keinen verloren und wurde oft belohnt. Wir gewannen der ersten Durchgang locker mit 25:16.
Da es so gut lief erfolgten keine Wechsel. Wir machten da weiter wo wir aufgehört hatten, erlaubten uns so gut wie keine Fehler. In dieser Phase glänzten vor allem Nina und Lena, die nahezu jeden Ball versenkten und auch die Stützen des guten Annahmeriegels bildeten. Scala und auch unser eigener Trainer (er hatte mal nichts auszusetzen und war ruhig) schienen geschockt von der konsequenten Spielweise und Härte unserer Angriffe. Es lief wie am Schnürchen, nun wurden auch die gegnerischen Außenangreifer abgeblockt und Scala zeigte deutliche Schwächen ihrerseits im Block- so konnte der Zwei-Meter-Schuss meist ohne Block von Lena und Wiebke ins Feld gedonnert werden. Durch starke Aufschläge konnte Scala ihre Mittelangreiferinnen kaum einsetzen und falls doch, war der Block von Wiebke und Lena oder die Abwehr zur Stelle. Wir gewannen den zweiten Satz noch deutlicher als den ersten mit 25:13.
Beim Seitenwechsel machten wir uns noch mal bewusst, dass das Ding noch nicht gelaufen ist und Scala eine Stehaufmännchen-Qualität vorweisen kann. So ließ der Trainer der Mädels von Scala zu Beginn des Satzes lautstark verlauten, dass nun drei Sätze in Folge von Scala gewonnen werden. Diesen Wunsch erstickten wir im Keim. Schnell führten wir 4:0- Scala kam 4:2 ran durch eine unglückliche Schiri-Entscheidung gegen Scala gingen wir 5:2 in Führung und ihr Wille schien gebrochen. Der Wikinger-Angriffs-Express rollte weiter- egal ob über Außen mit Nina oder Janne, in der Mitte über Lena und Wiebke oder über Diagonal fast jeder Angriffsball fand sein direktes Ziel in einer Härte die wohl vom Bankdrücken kommen muss. Beim Stand von 7:14 machte Tina Beneke noch drei Punkte mit ihren Angaben und Scala kam 10:14 ran- dieses war aber unser einziger „Hänger“- irgendwie schon be-ängstigend oder?- aber gefährdet war der Satz zu keinem Zeitpunkt. Scala schaffte noch ganze zwei Punkte und wir gewannen den dritten Satz 25:12 und somit das Spiel mit 3:0 in 59 (darauf bestehen wir :) ) Minuten. Das war von uns das beste Spiel der bisherigen Saison und somit auch das beste Ergebnis. Der Jubel war groß, der erste Auswärtssieg eingefahren und Jürgen konnte es noch immer nicht ganz glauben- so einen Bombenregen haben wir dieses Jahr noch nicht losgelassen. Das Ziel war erreicht- wir konnten schnell duschen und aus der Halle flüchten. Leider war, wie sollte es in so einer Halle auch anders sein, an schnelles duschen nicht zu denken- erst kam nur kaltes Wasser, dann wurde es wärmer a-ber leider auch weniger, bis gar kein Wasser mehr aus dem Hahn kam. So standen 12 entkleidete Spielerinnen in der Dusche, die kein Wasser spenden wollte- wir dachten schon an einen Komplott für die Watsche die wir gerade verteilt hatten, aber in der Dusche von Scala ging noch weniger……… Am Ende hatten wir den Dreh raus, mit zwei Duschen und taktischen Drücken konnten alle frisch geduscht in die Autos steigen und nach Hause fahren. Einen lieben Dank geht an unsere 8 Fans, die den Weg am Sonntag in die Halle gefunden haben um uns zu unterstützten.
Am kommenden Samstag geht es weiter, wir reisen nach Neustadt-Glewe und sind gespannt auf was für einen Kader wir dieses mal stoßen. In der vergangenen Saison haben wir zwei mal über die komplette Distanz gespielt- einmal verloren und einmal gewonnen. Wir hoffen, den Schwung mitnehmen und vielleicht ein Überraschungssieg landen zu können, da Neustadt-Glewe in dieser Saison schon ungewöhnlich viele Federn gelassen hat. Fakt ist dieses mal sind nicht wir der Favorit und können befreit aufspielen.
Eure Wikingerinnen
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Schurken und Helden……. |
08.11.2010 |
| An unserem dritten Heimspiel der Saison begrüßten wir die Mädels vom VT Kiel zum Kieler-Derby in eigener Halle in Suchsdorf.
Allerdings begann er mit einem klitzekleinen Problem. Die Halle in Suchsdorf wurde doppelt vergeben, so dass die Badminton Mannschaften des Suchsdorfer SV bereits ihre Netze gespannt hatten. Auf Diskussionen wollten sie sich gar nicht einlassen und machten ziemlich unfreundlich klar, dass sie die Halle hatten. Nach kurzen Irritationen und Rücksprache mit dem Sportamt wurde uns die Halle zugesprochen und wir „warfen“ die Besetzer in Schurken-Manier „raus“. Der erste Sieg des Tages war eingefahren.
Nach dem kleinen Aufreger des Tages war der Adrenalinspiegel auf dem richtigen Level und wir beeilten uns mit dem Aufbau. Es waren alle an Bord außer Ina, die mal wieder hochzeitete (dieses Mal aber nicht auf ihrer eigenen) und Frede, die kurzfristig ihren Umzug organisieren musste. Verstärkt wurden wir an diesem Tag durch Fred Feuerstein, der uns mit lauter Musik unterstützte - vielen vielen Dank dafür, das war echt cool.
Nach kurzer Besprechung war klar, wir wollen gewinnen, und zwar deutlich.
Gestartet wurde mit der kleinen Hexe (Z), sexy Wilma Feuerstein und Captain Hook (M), Prinzessin Nina und der schillernden Zahnfee (A), einem Cowgirl (D) und Hanny als Libero (Nanny war leider zu Hause geblieben). Auf der Bank brannten Pipi Langstrumpf, der gestiefelte Kater und Geheimwaffe Lara Croft auf ihren Einsatz.
Wir begannen konzentriert und überlegen. Druckvolles Aufschlagspiel, gute Block- und Feldabwehr, ein schnelles Angriffsspiel sowie viele Eigenfehler auf der gegnerischen Seite, ließen den Mädels vom VTK kaum eine Chance. Wir erspielten uns schnell einen komfortablen Vorsprung. Die kleine Hexe zauberte gute Pässe auf alle Positionen und krönte ihre Leistung durch starke Aufschlagserien. Vor allem, nicht ganz prinzessinnen- und feenlike, knallten unsere Außenangreiferinnen den Ball ins gegnerische Feld. Der Satz war schnell beendet 25:14.
Der zweite Satz verlief zu Beginn noch ausgeglichen, ehe wir uns wieder absetzten, ohne uns dagegen wehren zu können. Eigenfehler reihte sich an Eigenfehler auf Seiten des VTK. So landete der Außenangriff drei mal in Folge an der Antenne, die Mittelangreifer wurden gekonnt überspielt - der Pass erreichte niemanden, oder der Angriff landete im Netz. Auch durch Wechsel konnte Jörg das Spiel nicht retten- ohne große Gegenwehr gewannen wir mit 25:18.
Auch im dritten Satz erfolgten auf Wiker Seite keine Wechsel. War auch nicht nötig, denn auch in diesem Spielabschnitt dominierten wir den Gegner nach Belieben. Ich weiß gar nicht, wer hier am meisten überzeugte - es war eine geschlossen gute Mannschaftsleistung. Auf jeden Fall gewannen wir deutlich 25:15. Außer über die Mittelangreiferin Claudia Wolter konnte der VTK zu keinen Zeitpunkt des Spieles Druck aufbauen. Vielleicht hätte Interims-Co-Trainer Popeye den Spielerinnen vorab etwas von seinem Spinat abgeben sollen. Auch Sams Wunschpunkte konnten unseren heldenhaften 3:0 Sieg nicht verhindern.
Mit guter Laune konnten wir die Halle verlassen, um uns am Abend zu der „Helden und Schurken deiner Jugend Party“ in der Tobi-WG zu treffen. Auch hier dominierte der Wiker SV vor den Männers des VTK und den Mädels vom KTV die Szene. Wer nicht dabei war, hat echt was verpasst und weiß nun leider nicht wer hier wer ist, aber das ist nicht unser Problem ;-) …….
Einen lieben Dank noch an unsere Fans, die uns mal wieder super unterstützt haben. Man munkelt, dass sich auch ein Schneewittchen, eine Bibi Blocksberg, eine bezaubernde Jeannie und ein echter Schurke auf die Tribüne geschlichen haben.
Bereits am nächsten Sonntag geht’s weiter- wir holen ein Spiel nach und reisen zum Aufsteiger Scala nach Hamburg. Wir hoffen nun endlich unseren ersten Auswärtssieg einfahren zu können.
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Wikingerinnen kamen vom Kurs ab……… |
01.11.2010 |
Am Samstag trafen wir uns um 11 Uhr zum ersten richtigen Auswärtsspiel der Saison (KTV zählt ja nicht) gegen den 1. VC Parchim. Es waren alle dabei, bis auf Chrissy, die sich lieber im Bildungsurlaub in England aufhält. Gut in der Zeit kamen wir in Parchim an. Das Auf-wärmprogramm verlief, Trainer Jürgens Meinung nach, viel versprechend, die Leistungskurve der letzten Wochen zeige nach oben, so dass das Motto des Tages „weiter so“ hieß. Auch die Marschroute war klar, wir sind Favorit und wollen das Spiel gewinnen. Wir fingen an mit Anja (Z), Frede (D), Lena und Wiebke (M), Anne und Jenny (A) und Jojo als Libero. Wie auch in den vergangenen Spielen verpennten wir den Start des ersten Satzes total, so dass Parchim schnell mit 3-4 Punkten vorne lag. Schlechte Aufschläge, ein mäßiger Block und eine miserable Abwehr waren die Ursachen. Nach der zweiten Auszeit lief es besser, wir erspielten uns Punkt für Punkt und ließen uns auch von den gewohnten schlechten Schieds-gericht dieses Mal nicht aus der Ruhe bringen. Er sah Touch wo keiner war, technische Fehler muss man bei Mädels nicht pfeifen und zum Aufschlag pfiff er so schnell an, dass man sich kaum orientieren konnte. Beim Stand vom 20:20 und 22:22 hatten wir wieder alle Chancen, den Satz doch noch für uns zu entscheiden. Ein gutes Zuspiel nach außen und ein unnötig harter Angriff von Jenny ins Line-aus bereitete das 22:23. Dennoch konnten wir zum 23:23 ausgleichen. Wieder ein harmloser Aufschlag ließ die Parchimer einen guten Angriff aufbauen- 23:24. Eine mäßige Annahme auf unserer Seite und ein Angriff ins Netz besiegelten die 0:1 Satzrücklage. Dass das am Ende vielleicht unser Genickbruch war, ahnte hier noch keiner.
Da es am Ende des ersten Satzes deutlich besser lief, ließ Jürgen die Sechs weiter machen. Leider verpennten wir auch wieder den Start des zweiten Satzes. Dieses Mal reagierte Jürgen schnell und brachte Nina für Frede. Wann immer es ging tauschte Nina auf Außen und Jenny auf Diagonal. Die Absprache passte nun besser, die Aufschläge wurden druckvoller- vor allem Nina hatte in dieser Phase ein gutes Händchen im Aufschlag. Schnell glichen wir aus. Die Annahme Stand und wir konnten unser schnelles Spiel aufziehen und punkteten auf allen Positionen. Was immer noch nicht so klappen wollte, war das Block-Abwehr-Spiel. Dennoch gewannen wir den Satz relativ ungefährdet mit 25:18.
Im dritten Satz blieben die sechs auf dem Feld. Wobei Nina und Jenny nun von vornherein wechselten. Das heißt, Nina startete auf Außen und Jenny auf Diagonal. Nun lief es mal von Anfang an und zu keinem Zeitpunkt schien der Satz in Gefahr. Jetzt war es Anja, die super Angabenserien schlug. Beim Stand von 24:18 ließen wir zwar noch drei Punkte zu, dennoch gewannen wir auch den Durchgang 3 gefühlt deutlich 25:21. Die Parchimer Mädels schienen geknackt und wir konnten das Fehlen von Diagonalangreiferin Chrissy augenscheinlich kom-pensieren.
Zum vierten Satz wechselte Jürgen (der eine mag´ s verstehen der andere nicht) Wiebke aus und Janne kam für sie auf die Mitte. Für uns war es nun wie abgeschnitten, die Annahme wackelte auf einmal unerklärlicherweise, der Angriff fand nicht das Ziel und die Aufschläge waren noch schlechter als im ersten Satz. Fazit: Wir lagen schnell 6:2 zurück und konnten diesen Rückstand auch bis zum Ende des Satzes nicht egalisieren. Zwar konnten wir auf zwei Punkte aufschließen, jedoch verhinderten zwei direkte Fehler im Aufschlag mehr. Nach dem Spiel wurde diskutiert, ob hier nicht auch mal gewechselt werden sollte- vielleicht Masi mal ne´ Chance im Zuspiel oder Wiebke zurück?!?! Hinterher ist man immer schlauer and nobody knows. Der Satz ging auf jeden Fall mit 21:25 verloren.
Nun musste der fünfte Satz her. Wiebke kam zurück auf die Mitte und Janne wechselte für Nina auf Außen, um den Block zu stärken. Fünf-Satz-Spiele kennen wir ja….
Der Start gelang uns optimal wir punkteten in Serie und lagen 4:1 vorn. Dann geschah es wieder: ein Annahmefehler, ein Eigenfehler im Angriff und ein schöner Punkt der Gegnerin-nen 4:4. Alles war wieder offen. Zwar wechselten wir noch beim 8:7 und auch beim Stand von 10:10 war noch alles drin, jedoch lief dann nicht mehr viel zusammen- eine schlechte Annahme und schlechte Aufschläge besiegelten die 11:15 Niederlage. Dieses Mal mussten wir dem Riesenjubel auf der gegnerischen Seite zusehen. Alle waren etwas geschockt- so schien doch der Erfolg in Satz zwei und drei klar zu gehen- wir waren klar die bessere Mannschaft. Leider ist es uns wieder mal nicht gelungen dieses auch über eine 3 Satz Zeitspanne abzurufen. Ein Lob geht auch an das kampf- und abwehrstarke Team aus Parchim, die sich in diesem Jahr deutlich verbessert präsentieren. Dennoch war die Niederlage für uns unnötig, das Einstellen auf den Gegner- was gegen Warnemünde noch der Schlüssel zum Erfolg war, blieb an diesem Samstag einfach aus. So punktete die gegnerische Diagonalangreiferin immer mit dem gleichen Ball! Trainingsinhalt muss wohl in den nächsten Wochen Block-Feldabwehr und Aufschlag sein, denn in diesen Elementen haben wir das Spiel klar verloren. Positiv war, dass das schnelle Spiel über die Außen schon viel besser klappte und auch Lena und Wiebke über die Mitte viel direkte Punkte verbuchen konnten- jetzt gilt es noch alle Elemente zusammen zu fügen und in den nächsten Spielen wieder zu punkten.
Eine schuldige war übrigens schnell gefunden: CHRISSY.
Wir hoffen, dass sie am nächsten Spieltag wieder für uns auf der Matte steht. Der findet be-reits am kommenden Samstag in unsere Heimspielhalle um 15 Uhr in Suchsdorf statt. Wir empfangen den VT Kiel zum unserem zweiten Derby der Saison. Wir wollen unsere weiße Weste in eigener Halle natürlich behalten und hoffen dafür auf rege Unterstützung von unseren Fans .
Bis dahin, Eure Wikingerinnen.
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Wikingerinnen reißen das Ruder herum |
18.10.2010 |
Am Samstag trafen wir uns zum zweiten Heimspiel der Saison gegen den SV Warnemünde. Vorab war klar, dass dieses Spiel uns schon deutlicher zeigen konnte, wo wir stehen. In den vergangenen Spielzeiten konnten wir Warnemünde in eigener Halle nicht schlagen, lediglich in Warnemünde konnten die letzten beiden Spiele 3:2 gewonnen werden (in der KN leider genau falsch herum dargestellt). Zu Beginn der Saison hätten wir wohl gesagt, dass Warnemünde der klare Favorit ist, aber die jüngsten Ergebnisse zeigten, dass die Mädels aus Warnemünde schwanken. So gingen sie gegen Neustadt-Glewe förmlich unter und verloren auch einen Satz gegen Itzehoe. Also warum sollte da nicht was für uns gehen???
Bereits im Abschlusstraining fragte Trainer Jürgen, wer glaubt gegen die Mädels aus Warnemünde gewinnen zu können??? Ein paar Hände flogen zugleich in die Höhe, andere folgten zügig und wieder andere sträubten sich erst etwas, aber unterlagen dann dem Gruppenzwang. So war man sich dann doch mehr oder weniger einig, wir wollen gewinnen und vor allem glaubten wir auch daran.
So hieß das Motto des Tages: Nur wer daran glaubt gewinnen zu können, wird auch Erfolg haben. Kurzum „Glaube versetzt Berge“.
Gute und ausgeglichene Trainingsleistung erschwerten Jürgen das Aufstellen der Starting Six, dennoch musste er sich ja entscheiden (war die längste Ansprache seit Beginn der Zeitrechnung-. Gut, dass wir rechtzeitig zum Einschlagen wieder in der Halle waren) und so starteten Masi im Zuspiel, Frede (D), Wiebke und Lena (M), Janne und Jenny (A) und Jojo als Libero. Der Satz begann vielversprechend schnell führten wir 6:2. Das sollte aber die letzte Führung in diesem Satz gewesen sein. Harmlose Aufschläge, mäßige Annahme und ein draus resultierendes Zuspiel und Angriffsspiel machten es den SVW Mädels leicht auszugleichen und davon zu ziehen. Es muss ausgesehen haben, als spielen wir noch nicht sooo lange Volleyball. In der Abwehr stand man nicht auf seinen Positionen, rannte sich um, fiel übereinander und bekam keinen Ball zurück. Zur Mitte des Satzes lagen wir bereits 19:11 hinten. Der Wechsel von Nina auf Außen, Anja im Zuspiel und Chrissy auf Dia, brachte zwar wieder etwas Ruhe ins Spiel, dennoch konnte der Satzverlust (18:25) nicht mehr verhindert werden.
Da es am Ende des ersten Satzes besser wurde, starteten wir wie aufgehört. Von Beginn an lief es besser, SVW konnte sich nicht absetzen, dennoch versäumten wir es unsererseits auch, indem wir wieder zu viele Eigenfehler produzierten und den Ball vor allem auf den Außenpositionen nicht tot kriegten. Jedoch konnte die Annahme stabilisiert und der Druck im Aufschlag erhöht werden. Auch wenn die Formkurve deutlich nach oben ging, beendeten wir fast symptomatisch für die ersten beiden Sätzen mit einen Eigenfehler (Angriff ins Netz)- 23:25. Der 0:2 Satzrückstand war auch trotz Nina´s unschlagbarer Kopfballsicherung besiegelt. (SVW´s Dia legte, Jenny griff hinterher, obwohl Nina schon anflog-, diese musste sich mit den Händen abfangen und den Ball dann eben mit dem Kopf hochhalten-. Den Ballwechsel haben wir übrigens gewonnen- ganz großer Sport ;-) ) Soll ich noch was zu den Schiri-Leistungen sagen - lieber nicht, nur soviel: So viel Netzberührungen habe ich in einem Spiel nicht erlebt, in denen man noch das ganze Netz nicht berühren durfte………..
So wollten wir uns nicht geschlagen geben und starteten fulminant in den dritten Durchgang. Von nun an zweifelte keiner mehr an unserem Willen, die Annahme stand, das Zuspiel war gut und es wurde sogar gepunktet. Siegesgarant waren allerdings Block und Aufschlagspiel. Die Hauptangreiferin von Warnemünde, die in den ersten beiden Sätzen nach belieben aus den Hinterfeld und Vorderfeld punktete, konnte geblockt und sogar mal abgewehrt werden. Auch wenn es zwei Sätze gedauert hat, hatten wir uns auf das Spiel der Warnemünder Mädels eingestellt und vor allem unsere Eigenfehler abgestellt. Besser spät als nie, und so gewannen wir den dritten Durchgang ungefährdet 25:18.
Das war schon eher der Volleyball, den wir zeigen und spielen wollten. Im vierten Durchgang ersetzte Janne Lena auf der Mitte. Der vierte Satz verlief knapp- keine Mannschaft konnte sich entschieden absetzen- siehe zweiter Satz. Gut war nur, dass dieses Mal Warnemünde den Eigenfehler zum 25:23 für uns lieferte.
Also ging es in den Fünften-, das waren wir gegen SVW gewohnt und die letzten beiden 5-Satz-Spiele hatten wir ja für uns entscheiden. Auch Wiebke stellte noch mal klar, dass wir Fünf-Satz-Spiele letztes Jahr so gut wie nie verloren haben und das solle bitte so bleiben. Gesagt getan, gute Aufschläge, voller Einsatz und auch viele Eigenfehler (Hauptangreiferin, die eigentlich keinen Fehler im Spiel gemacht hat, haut zwei mal ins Aus und einmal in Chrissy´s Block) auf der gegnerischen Seite verhalfen uns zum 15:9 Erfolg.
Die Erleichterung und der Jubel waren groß. Das Ruder konnte herumgerissen und dieses mal sogar auf Kurs gehalten werden. Einen Zwei-Satz-Rückstand war umgebogen- das war schon was- da haben wohl alle ganz fest dran geglaubt ? .
Besonders gut lief wieder das Spiel über Wiebke (M) und auch die Spielerinnen von der Bank (Chrissy- super Blockarbeit, Nina- geile Abwehr und auch Janne- schöne Punkte in der wichtigen Phase) haben einen tollen Job gemacht. Kein Wunder, dass Jürgen bei so einem ausgeglichenen Kader die Qual der Wahl hat.
Nun haben wir wieder zwei Wochen Zeit, um uns auf unser erstes richtiges Auswärtsspiel beim 1.VC Parchim vorzubereiten. Wir hoffen, mit zwei Punkten im Gepäck nach Kiel zurück zu kommen.
Bis dahin, danken wir für die Unterstützung und hoffentlich bis zum nächsten Mal.
Eure Wikingerinnen
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Krampf- Kampf- Sieg…….. |
05.10.2010 |
Im Gegensatz zum ersten Spieltag erwarteten uns zum zweiten Spieltag, und damit ersten Heimspiel der neuen Saison, völlig entgegen gesetzte Vorzeichen. Gegner des Tages sollte der souveräne Aufsteiger der Verbandsliga Schleswig-Holsteins, die Hornets aus Itzehoe sein. Die Vorgabe war eindeutig- Pflichtsieg- und am besten 3:0. Wir trafen uns um halb 11 in der altbekannten Heimspielhalle in Suchdorf. Das Netz war schnell aufgebaut und schon schwärmten auch die Hornets, zahlreich, in Schwarz-Gelb (sogar mit einheitlichen Taschen- sah´ schon mal gut aus) in die Halle.
Nach kurzem rum gedaddel begannen wir mit der Erwärmung. Schon hier war angesagt, laut und selbstbewusst zu sein und das Gebrumm der Gegnerinnen gleich zu Beginn einzudämmen. Das gelang ganz gut- es wurde konzentriert gearbeitet, die Annahme kam gut ans Netz und die Bälle wurden das ein oder andere mal ins Feld gedroschen. In der Besprechung war wiederum klar: ein Sieg ist Pflicht. Wir sind die erfahrene Regionalliga Mannschaft und das sollen wir auch zeigen. So hieß das Motto des Tages: „Zeigt´s ihnen!“
Das war leicht zu verstehen, sagte alles und ich glaube wir hatten das verstanden.
Wir begannen wie gegen den KTV aufgehört. Anja spielte zu, Chrissy (D), Janne und Wiebke (M), Nina und Jenny (A) und heute mit Verstärkung in der zuletzt nicht ganz sattelfesten Annahme Jojo (L). Auf dem Weg „nach unten“ kamen noch super Ideen, wie wir die Hornets hätten empfangen können- von Klebestreifen bis Fliegenklatschen war alles dabei…
Trotz guter Erwärmung und positiver Stimmung begannen wir, wie im Spiel zuvor (also leider nicht nur personell), zurückhaltend und verkrampft. Die Hornets blockten uns gleich zwei mal ab und arbeiteten ihre Punkte ohne große Gegenwehr runter. Zudem brauchten Sie nicht viel tun. Eigenfehler reihte sich an Eigenfehler und vor allem im Aufschlag waren wir (wenn die Aufgaben dann rüber gingen und zudem noch ins Feld! Und dabei sagt man Frauen seien multitasking) viel zu harmlos. Es fielen schon wieder Bälle zwischen Spielerinnen, die sich dann nur ansahen. Zum Glück stand die Annahme ganz gut, so dass die Hornets sich nicht richtig absetzen konnten. Ein größerer Rückstand als drei Punkte konnte verhindert werden. In der zweiten Auszeit beim Stand von 14:17 machte Jürgen klar, dass es nur an uns liegt und wir verdammt noch mal endlich anfangen sollen zu spielen. Als Zeichen wechselte er das Zuspiel- Masi kam für Anja. Zwar brachten wir unser Sideout nun durch- aber so konnten wir den Satz natürlich nicht gewinnen. Beim Stand von 17:20 ging Jenny zum Aufschlag und erwies ein gutes Händchen und auch wenn die Bälle zurück kamen, wurde nun plötzlich gekämpft und gepunktet- der Knoten war geplatzt und Itzehoe konnte sich aus der Aufstellung erst beim Stand von 24:21 befreien- zu spät- wir nutzten gleich den ersten Aufschlag der Hornets und gewannen den Satz 25:21. Erleichterung breitete sich aus und Jürgen zeigte auf- wie einfach es sein könnte, wenn die Aufschläge etwas gefährlicher werden- so sollten sich vor allem Nina und Chrissy ein Beispiel nehmen und Ihre Aufschlagtaktik ändern. Zudem wollten wir den Schwung mitnehmen und von Beginn an einfach spielen.
Das gelang nun viel besser vor allem Chrissy machte nun auch ein Punkt nach dem Anderen mit Ihren Aufschlägen (manchmal scheint der Trainer also doch mal recht zu haben), Anne kam für Nina und reihte sich gleich mit zwei geilen Angriffschlägen nahtlos in unser Spiel ein. Auch Wiebke punktete in dieser Phase nach belieben, vor allem da Masi die Bälle gut und klug verteilte. Wir führten den ganzen Satz relativ deutlich- zum Ende kam der bekannte Schlendrian noch vorbei und verhinderte einen höheren Satzgewinn als 25:17. Damit konnten wir leben. So hatten wir uns das schon eher vorgestellt und wechselten zufrieden die Seiten.
Unverändert ging es weiter, wir wollten unser Ziel nun auch erreichen und 3:0 gewinnen. Nicht ganz so leicht, aber immer mit einem kleinen Vorsprung bestritten wir den 3 Satz. Wir führten mit fünf Punkten (20:15?) ließen die Hornets dann noch mal kommen ehe Masi beim 23:21 zum Aufschlag ging, mal eben ein Ass und ein Servicewinner schlug und das Spiel abrupt beendete. Der Stachel der Hornets war gezogen und der Jubelkreis konnte beginnen 3:0,3:0,3:0…..Sieg. Da haben wir´s ihnen aber gezeigt.
Zwar war die Leistung noch nicht optimal, aber immerhin stand die Annahme um Jojo, Janne, Wiebke, Chrissy und Jenny sehr stabil und das war ja der Trainingsinhalt der letzten Woche. Die Tendenz ist also steigend. Nun gilt es weiter an der Durchschlagshärte zu arbeiten, da wir oft einfach zu lange brauchen, um den Ball auf den verdammten Boden der gegnerischen Mannschaft zu bekommen.
Wir bedanken uns für die zahlreich erschienen Zuschauer an diesem Sonntag Mittag und hoffen euch am Samstag in zwei Wochen (16.10., 15 Uhr, Suchsdorf) wieder begrüßen zu dürfen, wenn wir gegen den Tabellennachbarn des SV Warnemündes antreten. Dort werden wir dann schon eher sehen, wo wir stehen.
Wir freuen uns auf euch und bis bald.
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Ohne Rausch- schnelles aus… |
20.09.2010 |
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Am Samstag trafen wir uns um 14.30 Uhr zu unserem ersten „Auswärtsspiel“ der neuen Saison in der Hein-Dahlinger-Halle. Gleich zu Beginn standen uns die vermeidlich stärksten Gegner, die Absteigerinnen aus der 2.ten Bundesliga, vom KTV gegenüber. Die Kräftever-hältnisse sollten klar verteilt sein. Dies zeigte sich schon allein im Drumherum. So hatte das Spiel (wenn auch nicht im Niveau) Zweitligacharme. Ein farblich abgesetztes Spielfeld, Wer-bebanden rund ums Spielfeld, ein DJ und Vorstellung der einzelnen Spielerinnen mit „rein laufen“ sollten der Rahmen des ersten Derby´s der Saison sein. Um uns die Nervosität zu nehmen, nahm Jürgen in der Besprechung jeglichen Druck von uns, in dem er uns bestätig-te, dass dies kein Pflichtsieg sei, wir einfach Spaß haben sollen und wir es zum weiteren Einspielen nutzen sollen, um die nächsten wichtigeren Aufgaben zu lösen. Dennoch wollten wir das Spiel keineswegs abschenken und eventuell durch Kampf um jeden Ball in einen Spielrausch kommen und gucken was geht. Das Motto war Kugl.
Wir starteten in folgender Formation: Anja (Z), Chrissy (D), Lena und Wiebke (M), sowie Nina und Jenny (A). Leider stand uns heute kein Libero zur Verfügung. Dies erwies sich auch als Achillessehne, denn die Annahme war deutlich unser schlechtestes Element. KTV zog direkt mit gut platzierten Aufschlägen 4:0 davon. Die Nervosität war uns ins Gesicht geschrieben und von Kampfgeist war nichts zu merken. Wir punkteten kaum und KTV konnte ihr Spiel ohne Druck aufziehen und punkteten ihrerseits nach belieben. Sowohl harte Schläge, als auch kluge kurz platzierte Bälle und zweite Bälle von Melli fanden reihenweise den Boden auf unserer Seite. Schnell kam Anne für Nina um mehr Erfahrung und Ruhe in unser Spiel zu bringen. Erst zu Mitte des Satzes kamen wir etwas aus uns raus und punkteten meist durch gute Aufschläge und manchmal mit einem Angriffsball. Dennoch konnte der Satzverlust nicht verhindert werden: 18:25. Im zweiten Satz starteten wir wie aufgehört. Zumindest verlief der Satzbeginn bis zur Mitte besser und wir konnten das Spiel bis zur Satzmitte ausgeglichen gestalten. Beim Stande von 16:14 führten wir sogar- jedoch konnte uns auch das keine Si-cherheit bringen. Wie abgeschnitten klappte wieder gar nichts mehr- auch der Wechsel von Masi für Anja, Nina für Anne und Janne für Wiebke brachte nicht den erwünschten Effekt. Ein Eigenfehler reihte sich an den Nächsten- KTV zog bis zum Satzende davon (17:25) und musste dabei nicht mal viel tun- eigentlich reichte es den Aufschlag übers Netz zu bringen und das gelang Bia in dieser Phase sehr gut.
Zum dritten Satz kam Anja zurück ins Zuspiel, Nina und Janne blieben auf dem Feld. Wieder konnten wir bis zur Satzmitte mithalten. Beim Stande von 15:15 kam Frede für Chrissy, um den Block und den Angriff zu verstärken. Leider spiegelbildlich zum dritten Satz verloren wir hier den Faden und KTV zog davon. Zwar konnten wir zum Satzende noch mal punkten und es reichte für das beste Satzergebnis des Tages (20:25), jedoch war das Spiel klar und ver-dient 0:3 verloren.
Keine Wikingerin konnte Ihre Bestleistung zeigen, einzig Chrissy wusste im Angriff durch einige angeschlagene Bälle zu überzeugen.
Leider haben wir es versäumt, so richtig zu kämpfen und ins Spiel zu kommen. Unsere Stär-ken konnten wir kaum zeigen/ausspielen. Wir waren uns einige, dass wir gespielt haben, wie mit einem Stock im A…. , nie an einen möglichen Erfolg geglaubt haben und so nie in den gewünschten und sicherlich gebrauchten Rausch gekommen sind. Und ohne diesen Rausch war das Spiel für uns dann schnell aus .
Ein bisschen schade war, dass wir KTV nicht mehr entgegengesetzt haben, denn mit guter und engagierter Leistung, wäre zumindest ein Satzgewinn möglich gewesen, da auch KTV in einigen Phasen geschwommen ist. Leider waren diese Phasen aber viel kürzer als unsere und daran müssen wir nun arbeiten, damit die für uns wichtigen Spiele gewonnen werden können.
Sorry an unsere Fans, wir hoffen euch dennoch zu unserem ersten Heimspiel am 03.10. um 12.00 Uhr in der gewohnten Halle in Suchsdorf begrüßen zu dürfen, um dann den ersten Saisonsieg gegen Itzehoe einzufahren.
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Wikingerinnen go Danmark……… |
13.09.2010 |
Am 17. 08 startete für uns die Saisonvorbereitung in der Suchsdorfer Sporthalle. Der Beginn verlief sowohl in der Trainingsbeteiligung als auch in der Qualität etwas schleppend. So ver-weilte Lena noch im Urlaub, Anja kurierte ihren chirurgischen Eingriff aus, Janne und Nina regenerierten aufgrund der Beachsaison, Frede war noch nicht entdeckt und Anne büffelte an ihren Klausuren. Als Abgänge haben wir Anna (Beachinternat HH- danke noch mal für die Super-Abschieds-Party) und Raika (pausiert) zu verzeichnen. Wir konnten jedoch guten Er-satz für die beiden „einkaufen“- so dass Nina (aus Eckernförde, bereits in der Jugend für WSV am Start) und Frede (aus Schwarzenbeck, längere Volleyball-Pause) die Plätze über-nehmen.
So hatten wir bis zum ersten Vorbereitungsturnier des KTV´s erst 2x trainiert und konnten lediglich mit einer sehr dünnen Personaldecke an diesem teilnehmen. Aus der aktuellem Regionalliga-Mannschaft waren lediglich Masi, Ina und Jenny dabei. Ansonsten halfen Lisa, Anni, Toni, Jojo & Rike (allerdings „Zweitspielrechtler“) aus der Verbandsliga-Mannschaft aus. Zu unserer Überraschung stand die Annahme recht gut und wir konnten einigermaßen mithalten. So hatten wir außer im ersten Satz gegen Neustadt-Glewe, gegen jeden Gegner in jedem Satz über 20 Punkte- gegen den Stadt- und Ligarivalen VT Kiel konnten wir in der Besetzung sogar 2:1 gewinnen, was für die Saison eine positive Stimmung hervorrief. Das Turnier gewannen mit schlechter Gastgebermanier ;-) völlig verdient die Mädels vom KTV. Vielen Dank an euch für das mal wieder super organisierte Turnier.
In den nachfolgenden Wochen komplettierte sich der Kader und die neu ernannte Ministerin für Teambuilding Wiebke lief zur Hochform auf. Wir begannen mit einem Abend im Oblomov und gemeinsamen Beisammensitzen. Eine Woche später nahm man erfolgreich an einer Cocktail-Tour durch die Kieler Bars teil.
Nun musste nach dem personell schlecht besetzten KTV-Turnier und damit einhergehenden letzten Platz, unbedingt noch ein Vorbereitungsturnier her, an dem wir annähernd komplett antreten würden. Jürgen legte sich voll in Zeug und erspähte für das einzig freie Wochenende ein Zwei-Tages-Turnier in Randers- DK, mit nächtlicher Party. Leider konnten wir bzgl. des Niveaus nicht sicher gehen, jedoch war dies das nahste Turnier und die Party war ein schlagendes Argument- das auch Wiebke für eine gelungene Krönung des Teambuildings absegnete. Wir starteten also vergangenen Samstag mit 9 Spielerinnen (Nina, Anne, Wiebke, Janne, Anja, Masi, Chrissy, Frede und Jenny) um 8 Uhr Richtung Dänemark. Lena musste leider arbeiten, Antje eine Zahn-OP auskurieren, Jojo und Rike sind in Japan und Ina auf Hochzeitsreise in Australien.
Gut in der Zeit kamen wir ohne ungewollte Umwege um 11.00 Uhr in der Sporthalle an. Es herrschte bereits reges Treiben, unser erstes Spiel war jedoch erst um 12.00 Uhr. Wir sollten am Samstag 3 und am Sonntag 2 Spiele haben. Zuerst spielten wir gegen die Mannschaft vom Gastgeber „RAV“- nach anfänglichen Schwierigkeiten konnten wir das Spiel 2:0 für uns entscheiden. Das Niveau war zur unsere Erleichterung nicht ganz schlecht. Klar waren wir überlegen, jedoch konnten wir so unsere Annahme festigen, den Spielaufbau, wie Jürgen zu sagen pflegt, kultivieren und Wettkampferfahrung sammeln. Nach 2 Stunden Pause hatten wir um 15 und 16 Uhr unsere nächsten beiden Spiele gegen ein All-Star-Team gewannen wir 2:1 und gegen Holstebro wieder 2:0. Wir konnten viel ausprobieren und alle haben in etwa gleich viele Spielanteile bekommen. So haben Janne, Wiebke und zeitweise Chrissy die Mittelblockposition übernommen, Nina, Anne und Jenny die Außen, wobei Anne und Nina auch jeweils ein Satz Dia gespielt haben. Zugespielt haben natürlich Anja und Masi- Chrissy und Frede haben sich die Dia-Position geteilt, wobei Chrissy eben einen Satz Mitte und Frede auch Zwei Außen gespielt haben. Alle waren zufrieden und so ging es leider ohne das erste Bier (Jürgen war mit dem Autoschlüssel in der Herrenumkleide verschwunden) unter die Dusche. Nach beziehen unserer Schlafstätte in der Squashhalle (die andere war uns zu voll und hat gest…) und zwei Bierchen auf dem Parkplatz bekamen wir zu unserem Erstaunen ein super Abendessen. Es gab Brot (gefüllt oder nicht) Salat, Lasagne und andere Nudeln, Kartoffeln und Hähnchen. Mit gut gefüllten Magen konnte es an die Bar gehen, getanzt, und Kontakte geknüpft werden. Alle waren super interessiert, bemüht um uns und einfach nur nett. Wir haben uns sehr wohl gefühlt und einen gelungenen Abend verbracht. Nina kann nun „Schwedisch“, Chrissy den Hüpftanz, Wiebke kennt nun jeden und Anne (ohohoh) hatte ihren Latin-Lover-Tänzer voll unter Kontrolle, nachdem sie ihren Raining MAN abgeschüttelt hatte. Janne und Masi wurden zeitweise vermisst jedoch in dem großen Schlafraum reumütig wieder gefunden- bei kommenden Fernbleiben, haben sie sich dann immer schön bei der Mannschaftsmutti (böse Zungen sagen auch Omi) Jenny abgemeldet- lernfähig die Beiden. Frede konnte sich vor Aufforderungen zum Tanzen kaum retten und Anja hatte die 3 DJ´s mit Ihren Technohosen (wir dachten es wären sie Sanies oder welche von der Müllabfuhr) voll im Griff. Alle haben viel getanzt und Spaß gehabt. Zwischen 1 und 3 Uhr waren dann alle im Bett um am nächsten Morgen um 9 Uhr beim Frühstück zu erscheinen. Unsere Super-Idee in der leeren Squashhalle zu übernachten stellte sich bis zum Ende der Party, als eine doch nicht sooo tolle Idee dar, da der Bass der Anlage ziemlich laut zu hören und auch zu merken war. Na ja, einige Biere, Sekt, Jägermeister und Blö (oder so) halfen dann doch, dass das Traumland bald erreicht werden konnte. Denn das ausgegebene Motto des Trainers war am Abend- macht was ihr wollt- ABER: immer schön spielfähig bleiben. Das hat auch hingehauen. Wir traten um 9 vollständig zum Frühstück an, kauften uns alle ein Shirt des Club´s für unglaubliche 65 € - äh´ Kronen, also doch nicht so teuer :-) und konnten langsam in Gang kommen, da auch am Sonntag für uns Spielbeginn erst um 12.00 Uhr war. Das erste Spiel lief sehr gut wir gewannen relativ klar 2:0. Das Finale wurde gegen 14.00 Uhr angepfiffen. Nun merkte man jedoch die mittlerweile schweren Knochen, den Kopf und die kurze Nacht. Wir spielten unkonzentriert und machten viele Fehler. Jedoch konnten wir die Sätze jeweils knapp retten, so dass wir 2:0 gewonnen haben. Als Turniersieger bekamen wir kleine Kühltaschen mit integrierten Boxen- echt witzig. Geduscht und von unseren dänischen Freunden verabschiedet fuhren wir gegen 16 Uhr zurück nach Kiel.
Das Wochenende war gelungen- wir konnten viel abstimmen und gehen nun mit einem gu-ten Gefühl in die Saison. Zu Beginn steht uns der vermeidlich härteste Brocken- die Mädels vom KTV- gegenüber. Wir hoffen unseren Fan´s und allen Zuschauern ein gutes Spiel liefern zu können und würden uns freuen möglichst viele von euch zu sehen.
Bis dann und immer dran denken:
SKÅL FOR DANMARK
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