Das war wohl nix! |
30.01.2012 |
Wik 2 gegen Wik 3 – das verspricht Spannung, nicht nur wegen des Gerangels um die vereinsinterne Hackordnung, nein, hier spielt der Tabellenzweite gegen den Tabellenvierten und eine erfolgreiche Revanche musste her! Denn im Hinspiel durften sich die Damen um Wik 2 den Mädchen um Wik 3 ziemlich deutlich geschlagen geben. Diese Niederlage geisterte auch noch ca. 4 Wochen später durch die KN-Artikel. Glaubt man diesen, zehren beide Trainer noch davon, jeder halt auf seine Weise.
Mit der festen Überzeugung es diesmal besser zu machen, trafen sich die Damen an einem sehr winterlichen Sonntagmorgen in der Gellertstraße. An der Überzeugung hat es wirklich nicht gelegen, wohl eher am Talent, denn nämlich ziemlich frei von diesem präsentierten sich die 2. Damen, besonders im ersten Satz. Mit einem vollbesetzten Kader konnte Torben bis auf die Zuspielposition (Josi hatte sich am Vortag ohne Fremdverschulden verletzt, der Schuldige wird also noch gesucht!) aus dem Vollen schöpfen. Doch Trainer Torben bewies an diesem Tag mit seiner Aufstellung kein glückliches Händchen und die wichtigsten Spielerinnen Aufschlag, Annahme, Zuspiel, Angriff, Block und Abwehr waren einfach noch im Bett geblieben. Bei der ein oder anderen Spielerin blitze zwar hin und wieder das Können auf, jedoch lässt sich leider feststellen, dass bis auf Ina, die besonders im dritten Satz mit guter Annahme und Abwehr zu gefallen wusste, heute keiner auch nur ansatzweise Normalform erreichte. Diplomatisch ausgedrückt lässt sich das Spiel wie folgt zusammen fassen: „Trainer Torben sah wenig von seiner Mannschaft“! Auffällig war nur, dass speziell die Schwerpunkte der letzten Trainingseinheit, wieder mal keine Umsetzung fanden. Auch das Schiedsgericht knabberte am Selbstvertrauen der 2. Damen. Wurden doch unsere in den gegnerischen Block geschlagenen Angriffsbälle konsequent als 4-Mal abgepfiffen. Tja – Shit happens - 14: 25; 17:25 und 24:26 hieß es am Ende! Glückwunsch auch noch einmal an dieser Stelle an die Mädels von Wik 3 für den verdienten Sieg durch eine geschlossene und harmonische Mannschaftsleistung.
Im vereinsinternen-saisonübergreifenden Duell steht es demnach 2:2 unentschieden und da sich der Wiker SV den Namens-Umänderungs-Spielchen anderer Vereine hoffentlich nicht anschließen wird, wird es auch in der nächsten Saison wieder Wik 2 gegen Wik 3 heißen und wir können uns auf ein schönes (oder auch nicht schönes) Spielchen freuen.
Am 19.02. geht es erst einmal weiter. Wir dürfen Eckernförde und KTV 2, wieder in der Gellertstraße, begrüßen und vielleicht auch die ein oder andere wichtige Spielerin!
Bis dahin – be a devil!
Eure 2. Damen. |
Spielbericht Itzehoe – WSV 2
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24.01.2011 |
„Nimm du ihn, ich hab ihn sicher“
So könnte man das zweite Spiel unserer Rückrunde, aber das erste Punktspiel nach den Weihnachtsferien betiteln. Aber fangen wir am Anfang an; wir hatten eine unser etwas weiteren Fahrt vor uns. Losgehen sollte es gut gelaunt mit sage und schreibe mit 12 Spielerinnen, bei strahlendem Sonnenschein Samstagmittag an unserem geheimen Sondertreffpunkt. Lediglich KathaBanck musste zu Hause bleiben und auf ihren WSV- Nachwuchs aufpassen und Jenny konnte uns mit ihrem verletzten Daumen leider auch nicht begleiten. Unsere Abfahrt verzögerte sich noch etwas, da JessisBademantel sie nicht ganz pünktlich aus dem Haus gelassen hatte. Deshalb fuhr Merle schon mal vor, um beim Bahnhof Josi einzusammeln, die in aller Frühe schon in Lübeck war, um noch eine Klausur zu schreiben. Die weitere Fahrt verlief, auch dank der sehr kompetenten Beifahrer, problemlos und alle kamen pünktlich in Itzehoe an. Dort gab es zwar nicht direkt in der Halle, aber dafür in den Umkleiden und auf den Toiletten einen akuten Lichtmangel. Aber die Gastgeber hatten vorgesorgt und eine „Toilettentaschenlampe“ besorgt Nachdem also alle einen kleinen Ausflug mit der Taschenlampe gemacht hatten und die Gastgeber nicht genau wie wir in Gelb, sondern dann doch in Schwarz auftraten, starteten wir hochmotiviert ins Spiel. In unserer Startaufstellung waren Frauke im Zuspiel, Larissa über Diagonal, Ina und Judith in der Mitte, Sarah und Jytte auf den Außenpositionen und Merle als Libera. Schon im ersten Satz zeigte sich, was heute unser größtes Problem werden sollte: Die Abstimmung! Irgendwie passierte es uns öfter, dass zwei Spielerinnen einen Ball annehmen wollten, letztendlich aber keine den Ball nahm oder eine der anderen den Ball „klaute“.Eine richtige Erklärung gibt es dafür natürlich nicht, außer dass unsere Gegner eine besondere Verwirrungstaktik einsetzten. Sie spielten nämlich mit Vorliebe sehr kurze Dankebälle in unsere Feldhälfte, wenn sie zu keinem richtigen Angriff kamen. Aber diese kleinen Abstimmungsproblemchen sollten uns trotzdem nicht daran hindern, nachdem im Laufe des Satzes Jessi noch eingewechselt wurde, diesen ersten Satz mit 25:22 zu gewinnen.In den zweiten Satz starteten wir mit der gleichen Aufstellung wie im ersten Satz. Leider kam in diesem Satz zu der eben erwähnten etwas verwirrten Abstimmung auf dem Feld auch noch eine kleine Annahmeschwäche hinzu, so dass Frauke ordentlich was zu tun bekam und wir es dann leider auch nicht immer schafften uns im Angriff durchzusetzen. Torben versuchte noch das Ruder rumzureißen, indem er Elli und Jessi einwechselte, aber auch dieser Schachzug konnte leider nicht verhindern, dass wir den zweiten Satz knapp mit 24:26 verloren. Also auf in Satz 3: Torben ließ in diesem Satz auf Diagonal Elli für Larissa beginnen, alles andere blieb wie vorher. In diesem Satz lief es dann wieder besser für uns. Unsere Annahme und Abwehr war aber nach wie vor an diesem Tag nicht unser Aushängeschild! Leider war die Annahme oft sehr dicht am Netz, aber Frauke machte ihre Sache richtig gut und zauberte auch aus schwierigen Bällen gute Pässe, so dass unsere Angreiferinnen wirkungsvoll angreifen konnten! Besonders unsere Mittelblockerinnen Judith und Ina, und im Verlaufe des Satzes auch Meike, die für Judith eingewechselt wurde, kamen immer mehr in Fahrt und zeigten tolle Angriffe und machten damit wichtige Punkte . Somit ging der dritte Satz mit 25:22 an uns. Den vierten Satz wollten wir uns auf keinen Fall nehmen lassen. Jessi fing auf einer Außenposition für Jytte an und Elli blieb weiterhin auf der Diagonalposition und Meike begann in der Mitte. Bis auf einige sich immer wieder einschleichende Abstimmungsfehler verlief der Satz für uns sehr gut. Torben wechselte beim 10: 7 Josi für Frauke im Zuspiel ein, die ihre Sache für den Rest des Spiels auch sehr meisterte und die Pässe klug verteilte. Unsere putzige Katha durfte in diesem Satz auch noch zeigen was sie drauf hat und wurde für Elli eingewechselt. Im Laufe des Satzes kam auch Ina für ein paar schöne Angriffe noch einmal für Judith aufs Feld, bis Meike den Matchball zum 25:18 verwandelte. Trotz kleiner Schwächen war es dennoch ein schönes Spiel und die ersten zwei Punkte nach der Weihnachtspause konnten verbucht werden. Nach dem Spiel folgte dann noch die eigentliche Herausforderung des Tages, denn es gab ja in den Duschen kein Licht! Aber auch diese Herausforderung nahmen wir natürlich an und meisterten sie bravourös. Es war zwar etwas seltsam so ganz ohne Licht, aber unsere hochmodernen Handys boten uns zumindest im Umkleideraum so viel Licht, dass jede von uns es schaffte die eigenen Klamotten und auch noch in richtiger Reihenfolge anzuziehen So frisch geduscht konnte dann ein Teil der Mannschaft schon nach Hause zu fahren, um weiter zu lernen, eine Küche aufzubauen oder den Nachwuchs zu versorgen. Die anderen blieben noch ein Weilchen im schönen Itzhoe, um das zweite Spiel zu pfeifen! Das erste Spiel nach der Weihnachtspause wäre also geschafft. Das nächste Spiel ist am am 29.01 gegen unsere 3. Damen!
Also bis dahin,
Be a devil,
eure 2. Damen
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Vorweihnachtliche Geschenke! |
22.12.2011 |
Heute stand der Spieltag ganz unter dem Vorzeichen von Weihnachten (war ja auch der Letzte in diesem Jahr). Da wurde schon mal großzügig über die eine oder andere Situation hinweggesehen und reichlich Geschenke verteilt!
Nach der Weihnachtsfeier am Vortag machten wir uns noch etwas müde und zum Teil auch noch angeschlagen warm. Aber spätestens zum Spielanpfiff waren alle heiß, einen weiteren Sieg einzufahren. Allerdings startete das Spiel etwas unüblich: das Schiedsgericht beschloss, dem SHVV das Aufschlagsrecht ganz ohne Auslosung zuteilen. Selbst dieses Geschenk half dem SHVV aber auch nichts, denn wir (Startaufstellung: Josi im Zuspiel, Jessi über Diagonal, Ina und Judith in der Mitte und Sarah und Jytte über Außen) holten uns den Ball gleich zurück. Bei stabiler Annahme, druckvollen Aufschlägen und guten Angriffen, konnten wir uns schnell vom SHVV absetzen. Auch die in der Mitte des Satzes eingewechselten Spielerinnen (Elli, Katha und die putzige Katha) konnten sich schnell in das Spiel einfinden und ebenfalls glänzen. So konnten wir den Satz mit 25:15 deutlich für uns entscheiden.
Im zweiten Satz starteten wir wieder mit der Startausstellung des ersten Satzes. Mit einer grandiosen Aufschlagsserie von unseren Zuspielerin Josi konnten wir uns gleich mit einem 17:0 absetzen (an dieser Stelle ein verdientes Geschenk von mir: den Sekt bringe ich Dienstag zum Training mit). Wieder wechselte Torben fleißig, obwohl sich die übrigen Feldspieler noch gar nicht so richtig bewegt hatten. Diesmal kam Katha für Ina, Larissa für Jytte, Elli für Jessi und die putzige Katha für Sarah ins Spiel. Mit einem 25:10 konnten wir auch diesen Satz sicher nach Hause bringen.
Im dritten Satz wendete sich das Blatt ein wenig. Die Annahme wurde unsicherer und auch die Angaben weniger druckvoll. So ließen wir die Mädels des SHVV doch noch ins Spiel kommen. Auf einmal stand es 10: 11 für den Landeskader – wollten wir ihm etwa noch ein zweites Geschenk machen? Erst beim 19:18 konnten wir uns durch Jessis Aufschlagsserie absetzen. Letztendlich gewannen wir den Satz mit 25:20 und konnten ein weiteres 3:0 feiern.
Nach dem Spieltag wurden weitere Geschenke verteilt, aber diesmal von der scheußlichen Art. An dieser Stelle nochmals vielen Dank, für das wirklich „wunderschöne“ Teelicht und die schon etwas in Mitleidenschaft gezogene Kinderdruckerei .
So, ich hoffe, jeder Leser ist nun ausreichend auf Weihnachten eingestimmt;
Jytte
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An: Verteiler WSV Damen 2
Betreff: Schlechte Nachrichten… |
13.12.2011 |
Liebe Leserinnen und Leser,
diese Email-Betreffzeile, die man am liebsten direkt in den Spam-Ordner verfrachten und in den Strafgeldkatalog übernehmen würde, erreichte uns in den vergangenen Wochen nahezu täglich. Jytte, die bereits am vergangen Spieltag gegen KTV 2 angeschlagen war, hatte es nun richtig erwischt und fiel sowohl beim Training als auch bei unserem Heimspieltag gegen den WSV3 und Russee aus. Auf diesem Wege nochmals gute Besserung!
Nachdem Elli ebenfalls nach fast zweiwöchiger Erkältungspause wieder ins Training einsteigen konnte, erreichte uns die große Schocknachricht am Donnerstag von Jessi, die sich einen Hexenschuss zugezogen hatte. Glücklicherweise gibt es gute Mittelchen, sodass sie am Sonntag doch noch spielen konnte.
Aufgrund der vielen Ausfälle, die wir bereits in dieser Saison verkraften mussten, litt auch die Trainingsbeteiligung und die Ausgangssituation vor einem so wichtigen Spieltag war daher sicherlich nicht optimal.
Nach einem eher untypischen Hagel-Gewitter-Mix am Morgen (böses Omen?) konnte unser letzter Heimspieltag gegen unsere eigene dritte Mannschaft und den TSV Russee also losgehen.
In die erste Partie starteten Sarah und Jessi über außen, Judith und Ina über die Mitte, Elli im Diagonalangriff, Frauke im Zuspiel und Merle als Libera.
Wie so oft in den vergangenen Begegnungen schafften wir es nicht, dem Gegner unser Spiel aufzudrängen und mussten einem hohen Rückstand von 2:9 hinterherlaufen. Nachdem wir aus der Schockstarre erwacht waren, ging es nur noch um Schadensbegrenzung. Weder die zweite Auszeit von Torben bei einem Stand von 10:19 noch der Wechsel von Josi und Elli führte eine Kehrtwende im ersten Satz herbei und wir mussten uns deutlich mit 19:25 geschlagen geben.
Wir starteten wie zu Beginn des ersten Satzes in den zweiten Durchgang und konnten uns durch eine starke Aufschlagserie von Ina einen 6:1 Vorsprung erarbeiten. Unsere Gegner waren jedoch nach dem gewonnenen ersten Satz heißgelaufen und kämpften sich langsam heran. Torben wechselte erneut Josi für Elli ein und stellte Frauke damit auf die Diagonalposition um. Sarah packte in der Schlussphase des zweiten Durchgangs eine schöne Aufschlagserie aus und baute den Vorsprung weiter auf 24:17 aus. Letztendlich konnten wir diesen Satz verdient mit 25:29 nach Hause bringen.
Der dritte Satz war über weite Strecken ausgeglichen. In einer wichtigen Phase konnten wir uns dann mit 19:16 absetzen und den Gegner zu einer Auszeit zwingen. Absprachefehler in der Annahme gepaart mit unnötigen Eigenfehlern führten schnell zu einem 22:23-Rückstand. Aus diesem kurzen Tief konnten wir uns nicht mehr retten und mussten uns trotz der vorherigen Führung mit 23:25 geschlagen geben.
Der überraschende Satzverlust steckte uns zu Beginn des vierten Durchgangs noch in den Knochen. So begann auch dieser wieder mit vielen unnötigen Eigenfehlern und der Abstand vergrößerte sich schnell. Zur Satzmitte versuchte Torben mit dem erneuten Josi-für-Elli-Wechsel, das Spiel noch einmal zu drehen. Die zweite Auszeit bei einem 14:21 Rückstand brachte leider ebenfalls nicht den gewollten Erfolg und so wurde auch der vierte Satz mit 15:25 an die jungen Wikingerinnen abgegeben.
Unsere zweite Saisonniederlage ist zwar durchaus ärgerlich, aber wie sagt man so schön: es bleibt ja in der „Familie“!
Im letzten Spiel der Hinrunde ging es dann gegen unseren Angstgegner Russee. Angstgegner deshalb, weil wir unsere beiden Glanzleistungen (zwei knappe Fünfsatzspiele) der vergangenen Saison noch durchaus im Hinterkopf hatten.
Torben veränderte die Startaufstellung des ersten Spiels lediglich im Zuspiel und ließ Josi beginnen. Und weil wir Rückstände so toll finden, rannten wir mal wieder einem hinterher und Torben nahm bei einem Spielstand von 4:11 die erste Auszeit. Der weitere Satzverlauf bestand aus einem ewigen hin- und her und lediglich Ina schaffte es, den Abstand mit einer Aufschlagserie zu verringern. Daraufhin konnte sich Punkt um Punkt erkämpft werden. Bei einem Stand von 20:21 wurde Frauke für Elli im Diagonalangriff eingesetzt. Nach einigen fatalen Eigenfehlern vergrößerte sich der Abstand erneut auf 21:24 und der Satz war beinahe schon abgeschrieben. Frauke konnte eine wichtige Aufschlagserie durchbringen und die Abwehr agierte zudem aufmerksam, sodass Josi die Angreifer gut in Szene setzen konnte. Das späte Erwachen hat sich gelohnt und wir konnten den ersten Satz tatsächlich noch mit 26:24 für uns entscheiden.
Voller Tatendrang und Adrenalin ging es mit der Startaufstellung in den zweiten Durchgang. Endlich konnten wir von Beginn an unsere Normalleistung abrufen und dem Gegner unser Spiel aufdrängen. Eine stabile Annahme und starke Aufschlagserien besonders in der Endphase machten den Satzgewinn mit 25:14 perfekt.
Der dritte und letzte (gegen den Angstgegner!!!) Durchgang verlief ähnlich wie der vorherige. Wir konnten uns deutlich absetzen und nach zwei Wechseln stand der Satz ganz im Zeichen von Katha, da sowohl Captain Katha als auch unsere putzige Katha ihren ersten Saisoneinsatz zu verzeichnen hatten. Frauke wurde erneut für Elli eingesetzt und so gewährleistete Coach Torben, dass alle am letztendlich verdienten 3:0 Sieg ihren Anteil hatten.
Glücklicherweise hielt Jessis Rücken die beiden Spiele durch und alle anderen Spielerinnen blieben unverletzt. Toi toi toi!
Unsere zweite Saisonniederlage vergrößert den Abstand zum ungeschlagenen Herbstmeister KTVII erneut, aber wir hoffen, dass die Erkältungs-, Knochenbruch-, Schulterschmerz- und Hexenschusswelle uns bald endlich verlässt und wir in der Rückrunde mit vollem und genesenem Kader wieder voll angreifen können.
Bis dahin wünschen wir allen Wikingerinnen und Wikingern eine schöne und erholsame Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Mit freundlichen Grüßen,
Frauke
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Ein Spieltag mit gleich zwei Premieren
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02.12.2011 |
Auch dieses Wochenende ging es wieder gegen den KTV, dieses Mal aber gegen die zweite Mannschaft. Wie auch letztes Wochenende durften wir das erste Spiel pfeifen, was Torben und Ina mit Bravour gemeistert haben. Die restlichen Mädels konzentrierten sich neben den Linien auf eine genaue Beobachtung unseres späteren Gegners, der nach dem 3:1 gegen Kronshagen nicht unschlagbar wirkte.
Nach einer kurzen Besprechung in der Kabine, zwei Mannschaftsfotos, Einspielen, und Einschlagen ging es dann endlich los. Das heiß ersehnte Match gegen den ebenfalls ungeschlagenen Tabellenersten war endlich da.
Den ersten Satz bestritten Judith, Ina (Mittelblock), Frauke (Zuspiel), Jessi (Diagonal), Sarah und Jytte (Außenangriff) und Merle (Libero) aktiv auf dem Spielfeld. Aktiv am Spielfeldrand (und zwar auf beiden Seiten) standen als Auswechselspieler bzw. Joker Meike, Josi, Katha B. und Elli bereit und bekamen von Jenny, Chrissi und Swenja (alle drei leider immer noch verletzt) sowie von Ines, Katha P., Anja, Anne und Larissa Unterstützung beim Anfeuern. Wir waren also zum ersten Mal in dieser Saison VOLLZÄHLIG!
Der erste Satz verlief mit kleinen Höhen und Tiefen eigentlich gar nicht schlecht und war wie auch das restliche Spiel auf einem sehr hohen Niveau. Wie auch letzte Woche zeigten unsere Gegner, dass sie sich im ersten Spiel nicht von ihrer besten Seite gezeigt hatten, sondern diese für uns aufgehoben hatten und spielten dementsprechend gleich ein ganzes Stück besser. Wir ließen uns davon allerdings erst einmal nicht weiter beirren. Leider haben wir diesen ersten Satz dann doch knapp verloren, aber das sollte ja nichts heißen...
Im zweiten Satz zeigten wir dann wieder unseren Siegeswillen und gingen zunächst in Führung, die wir aber leider nicht lange halten konnten. Irgendwer wieder schien den „Pause“-Knopf zwischendurch gedrückt zu haben und hat diesen leider zu lange unten gehalten. Da halfen auch die ein oder andere gut platzierte Angabe, Inas vorbildliche Eigensicherung ihres Hinterfeldangriffs, das vorbildlich Umstellen des Annahmeriegels (auch mal gegen den Willen des Trainers:-) ), die super Fans (DANKE NOCHMAL!), gute Angriffe auf allen Positionen, der frische Wind durch das Einwechseln von Meike und dann auch von Josi nicht viel. Die Abwehr hatte etwas abgebaut und leider hat unser Gegner das dann auch noch ausgenutzt.
Jetzt sollte es aber im dritten Satz richtig losgehen. Aber auch hier kamen die Höhen und Tiefen, wovon letzteres immer stärker zum Tragen kam, auch wieder durch und auch der legendäre „Pause“-Knopf schien gedrückt gewesen zu sein. Die guten und platzierten Angaben waren leider wieder in der Unterzahl. Irgendwie schienen alle spätestens bei der dritten oder vierten Angabe dem Gegner lieber wieder ein Chance geben zu wollen. Aber das sollte uns ja nicht von ein paar guten Angriffen über Außen von Jessi und Sarah oder über die Mitte von Judith und Ina abhalten. Frauke durfte das Spielfeld auch recht viel erkunden, hat aber trotz alledem die Pässe an die Angreifer bringen können. Jytte feuerte im dritten Satz fleißig mit an und Elli durfte über Diagonal ihr Können zeigen. Tja, leider reichten auch hier alle Bemühung der aktiven Feld- und Bankspieler nicht aus und wir mussten uns zum ersten Mal in dieser Saison gegen einen wirklich guten Gegner geschlagen geben. Aber zum Glück gibt es ja eine Rückrunde, zu der wir hoffentlich alle unverletzt und vor allem auch ohne schniefende Nase kommen werden.
Schade wie es ist, dass wir dieses Spitzenspiel verloren haben, aber irgendwie tut es dann ja doch auch mal ganz gut, wieder auf den Boden der Tatsachen geholt zu werden :-)
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Spieltag 12.11.2011 KTV 3 : WSV 2 |
16.11.2011 |
Unser fünfter Spieltag war nach einer kurzen Auswärtstour am letzten Spieltag wieder mal einer in Kiel. Nachdem das erste Spiel (KTV 3 gegen Flensburg) von uns gepfiffen wurde und natürlich dazu genutzt wurde, schon die ein oder andere eventuelle Schwäche des späteren Gegners zu finden, ging es nach einem recht klaren 0: 3 für Flensburg ans Eingemachte.
Die Ansage war: präzise Angaben, legen eher nicht direkt hinter dem Block, gute Angriffe und nochmals gute und präzise Angaben. Dieses Rezept, so hofften wir, sollte uns zum Sieg führen.
Doch KTV 3 schien nach dem Spiel gegen Flensburg richtig warm geworden zu sein, so dass uns eine recht gute Annahme und auch ganz ordentliche Angriffe überraschten, was uns aber nicht davon abhielt in Führung zu gehen. „Wir“ das waren an diesem Spieltag übrigens unsere Stellerin Frauke, Sarah, Jytte und Jessi als Außenangreifer, Elli über Diagonal und Ina, Jenny, Katha, die nach ihrer Babypause wieder dabei ist, über die Mitte und Merle als Libero. Im ersten Satz waren Frauke, Jytte, Jessi, Elli, Ina und Jenny und natürlich Merle zu finden. Die erwähnte Führung belief sich die meiste Zeit auf ein paar Punkte, wurde uns aber bis auf einen Ausgleich nicht streitig gemacht. Allerdings gab es trotz des 25:21 am Ende keinen Grund, dass wir uns groß mit Ruhm bekleckern konnten und wollten. Zwar gab es immer mal wieder sehr vernünftige Angriffe und auch Angaben, die gleich mit einem Punkt belohnt wurden, aber leider nicht der Häufung, wie wir es erhofft hatten, KTV 3 sei dank.
Im zweiten Satz wurde Besserung gelobt, mit deren Umsetzung wir uns aber doch etwas schwer taten. Jessi konnte unsere Gegner zwar gleich am Anfang mit ein paar präzisen Angaben verunsichern, aber diese Unsicherheit hielt nicht lange an. Nach ein paar Fehlern bei den Angaben, ging KTV 3 sogar in Führung, doch wer bei einem 22 : 19 meinte, dass KTV 3 den Satz wohl schon sicher hatte, hatte sich gewaltig geirrt. Torben nutzte eine Auszeit, um uns wieder wach zu rütteln, schließlich waren es kurz vorher wir gewesen, die in Führung waren. Jytte schaffte es mit ihren Angaben, unterstützt von guten Angriffen von Jessi und Ina die guten Chancen für KTV wieder verblassen zu lassen und bei 23: 23 lag es dann an Ina mit ihren 80 % Angaben, mit denen sie ihre Mannschaft schon am letzten Training ins Schwitzen gebracht hat, den Sack zu zu machen und auch den zweiten Satz nach Hause zu bringen.
Im dritten Satz gab es den ersten Wechsel in der Startaufstellung: Sarah kam für Jessi aufs Spielfeld. Tja, und dieser Satz fing gar nicht gut an... Jedenfalls nicht für uns. Aus unerklärlich Gründen (naja, vielleicht lag es an der ein oder anderen verschlagenen Angabe oder so...) ging KTV 3 in Führung. Wir kämpften uns Mitte des Satzes immer wieder gut ran, aber irgendwie reichte es nicht. Da halfen auch keine guten Pässe von Frauke, oder gute Angriffe von Sarah, Jytte, Ina, Jenny oder Eli, für die Jessi dann ins Spiel kam... Da war der Wurm drin... Aber was wäre wir ohne unseren gut versteckten Kampfgeist, der im richtigen Moment zum Einsatz gebracht wird. Dank unserer super gestimmten Bank (DANKE auf diesem Weg an unsere ehemalige Stellerin Anne, unsere verletze Diagonal Swenja, und unseren Trainingsgast Katta), die uns großartig angefeuert hat, mussten wir nicht bis zum vierten Satz warten, bis der Kampfgeist endlich ausgepackt wurde. Auf einmal lief es wieder: Jenny hat super geblockt, Sarah Angaben geschlagen wie keine Zweite, Merle super abgewehrt und angenommen, Jessi hat sich nach Bällen geschmissen, Jytte donnerte die Bälle rein und Frauke lieferte die passenden Pässe dazu. In einem spannenden Krimi wurde dann nach mehreren Matchbällen für uns, die immer wieder erfolgreich abgewehrt wurden oder von uns nicht super verwertet wurden, dieser Satz mit 29 : 31 doch noch von uns gewonnen, so dass wir glücklich mit dem nächsten 3:0 Sieg zu Inas Party aufbrechen konnten.
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Wir haben gerockt! |
06.10.2011 |
Am 24.09.2011 war es soweit, der 2. Spieltag der Saison gegen TSV Kronshagen begann. Alle waren gespannt und freuten sich ganz besonders auf das Spiel. Leider musste Ina den Spieltag absagen, jedoch durften wir Jenny bei ihrem ersten Spiel nach ihrer verletzungsbedingten Pause begrüßen. So ging es dann um ca. 17:00 zum einspielen, einschlagen und 17:34 durfte der Spaß losgehn.
Es kamen noch einmal wichtige Ansagen von Trainer Torben, wobei die wichtigste war „Lasst uns Rocken! “. Als erstes durften Jessy und Sahre es über Außen krachen lasse, über die Mitte ging es los mit Judith und Jenny, im Zuspiel startete Frauke mit Swenja als Diagonalangriff. Der erste Satz begann und Kronshagen hatte einen Punkt Vorsprung, bis Swenja in Aufschlag kamm und den Rückstand in einen Vorsprung verwandelte. Eine weitere Aufschlagsserie, von Judith, brachte uns dem 1. Satzsieg immer nächer. Es passte alles, die Angriffe knallten ins gegnerische Feld, ebenso standen Annahme und Abwehr einfach nur super. Mit einer konstanten und konzentrierten Leistungen brachten wir den 1. Satz mit einem 25:15 nach Hause.
Der 2. Satz begann mit der selben Aufstellung. Es wurde gekämpt was das Zeug hielt, kein Ball wurde als Verloren abgestempelt bevor er nicht den Boden der gegnerischen Mannschaft erreicht hat. Eben so kammen gute Angabeserien. Bei einem Pubktestand von 18:9 durfte Josie für Frauke ihren können im Zuspiel zeigen. Sie lieferte einem schönen Pass nach dem Anderen. Kurze Zeit später, bei dem Spielstand von 20:11 durfte Elli für Swenja als Diagonalangriff rein. Das Spiel ging trozt wechsel grandios weit für uns. So hatte Kronshagen keine Chance auch nur ansatztweise den Punktestand auszugleichen und wir gewannen den 2. Satz mit 25:13 mit großer Freude am Spiel.
Nun durfte der 3. und Letze Satz starten. Mit Josie als Zuspielerin und Elli über Diagonal ging das Spiel weiter. Wir haben einfach gespielt und uns von nichts und niemandem aufhalten lassen. Dieser Satz war wegen einer konzentrierten und bomben Leistung aller Spielerinnen schnell zu ende mit einem Ergebnis von 25: 16.
So konnten wir uns über unseren 2. Saisongsieg riesig freuen. Und die Anweisungen von Torben wurden ganz klar eingehalten:
„Wir haben gerockt!“
Und am nächsten Samstag gehts gleich doppelt ran, denn wir haben unser 1. Heimspiel. Wir würden uns über die Unterstützung unser Fans freuen wenn es wieder heitß: Be a Devil !
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Von neuen Spielern, neuen Trikots, neuen Riten, Polizeieinsätzen, Erdbeerkäse und 'nem 3:0 gegen
die SHVV-Landesauswahl! |
28.09.2011 |
(Da dieser Bericht vielleicht zu viele Insider für den normalen Leser beinhaltet und es auch gerade zur Mannschaft passt, gibt es viele
versteckte Seriennamen als Schmankerl zu entdecken!)
Zunächst einmal sagen wir: „Und tschüss Anne (Anne Will nach HH), Katha (Münster), Nathi
(Lüüübeck), Larissa (Studium), Jule (unsere erste gemeinsame Wohnung in HH), Ines (Schleswig)
Julia (Großstadtrevier) und Anja (Trainingsgast)!“ Alles Gute und vielen Dank für die schönen und
erfolgreichen Momente mit Euch! Verstärkt werden wir nun durch Ina (von Wik1; Mittelangriff;
schon unentbehrlich fürs Wohl der Mannschaft mit Zwiebelkuchen, Pillen, Dreiersteckdose,
Kühltasche, Zollstock, weddingplaner, ...), Jytte (KTV2, was sie uns auch erst mal beim
Vorbereitungsturnier in voller KTV-Ausrüstung demonstrierte und ihre Verdachtsfälle mit
Lebkuchen auch nicht wieder gut machen konnte; Außenangriff), Christin (Kronshagen; “Im Osten
ist es immer noch am schönsten”; Außenangriff; leider zur Zeit Miniskusverletzung aber stets voll
“energy” und brisant), Elli (KTV2; Allrounder; von Anfang an mit Herz und Seele und immer
dabei), Meike (zurück aus der Babypause wenn Baby Pause hat; Mittelangriff; schon wertvoller Dr.
House für die Invalidenmannschaft (oder “wir werden alt”)), Jenny (KTV2; Mittelangriff; opfert
nicht nur Leib und Seele (Daumenverletzung) sondern auch ihren Außenspiegel für die Mannschaft,
gute Besserung!) und Katharina (Mixed; Außenangriff und Trainingsgast).
Diese neue Mannschaft musste sich natürlich erst einmal kennen lernen und wie geht how I met
your bros besser als unter Extremsituationen im taffen Kampf um sein Leben und beim Feiern?!
Also machten sich alle Neuen und Alten am 10.7. auf zum Hochseilgarten in Falckenstein, wo wir
um die Gunst von Schildkröten buhlten (Chrissi, nicht fallen lassen!), den blinden Trainer ans
andere Ufer brachten, einige Leute sich im Schweigen üben mussten, wo Spiderpig in 15 Meter
Höhe und Lachen gleichzeitig keine gute Kombi war und gleich klar wurde, wer damals vom
Lehrer immer vor die Tür gesetzt und wer zum Klassensprecher gewählt wurde ;). Es war ein riesen
Spaß, ein starkes Team wurde gebildet und bis auf Josi (Kapselriss) sind auch alle heile unten
angekommen. Weiter ging es zur Landpartie zu Judith und Heiko, bei der wir auch endlich den
jüngsten Wiker Spross unseres Captains Katha kennen lernen durften. Wiiiiiiieeee
süüüüüüüüüüüüüß!
Der nächste Ausflug hieß hallo Niedersachsen! Es ging mit sieben Spielern, einer Kaputten und
Super Nanny Torben nach Vechelde zum Vorbereitungsturnier, auf dem wir uns zwei Tage mit
unbekannten Mannschaften messen durften. Fazit: dreimal Polizeiruf 110 von Torben; nette
umkämpfte Spiele, wenn auch nicht sehr erfolgreich im Endergebnis; Ina sorgte für Komfort beim
Saufen, Essen und Fönen; der Italiener Toni, Hauptdarsteller in Maria, ihm schmeckts nicht; Frauke,
die gleich bei Porno-PingPong verlor als ihre Lieblingsmärchen dran kamen; neue Sprüche und
Choreos sowie resultierender missing Stimme; Gute-Nacht-Geschichte im Kerzenschein des
Gastgebers für Sarah und Jessi. Und dann das Highlight bei Abenteuer Auto: Autobahnvollsperrung
aufgrund von bald Steaks auf der Fahrbahn! Je nachdem ob man im Negerkuss- oder Sektresteauto
saß, wurde die Umgebung köstlich amüsiert durch Münzenbingo oder stilechtem Anstoßen auf
Porno Klaus und seine Jutta im hellblauen Mustang (aber Kinder, Zunge weg!).
Den zweiten Einsatz in vier Wänden (natürlich bei Sonnenschein!) konnten wir mit vollerer
Besetzung und kürzerem Anfahrtsweg am 11.9. in der Gellertstr. bestreiten. Wir erkämpften uns
verdient und mit viel Spaß den vierten Platz hinter dem KTV1, Wik1 und Wik3. Die Saison konnte
kommen!
Aber halt! Neue Saison, neue Mannschaft, fehlten noch neue Trikots, damit wir nicht mehr als das
model und der freak rumlaufen mussten. Sarah nahm alles in die Hand um uns raus aus den
Schulden in the swan - endlich schön - zu verwandeln. Also vielen Dank für einen neuen Trikotsatz
und den neuen Jacken vom Wika-Sponsor, denn der Weg dahin waren gute Zeiten, schlechte Zeiten
und talk talk talk!
Nun begann am 18.9. endlich die neue Saison mit dem ersehnten ersten Spiel gegen die SHVVLandesauswahl.
Alles was zählt waren zwei Punkte, drei Sätze, viel Platz für Zwiebelkuchen und
viel Frauentausch (welche NUMB3ERS wusste Torben, wenn überhaupt, auch erst sehr spontan ;)).
Unterstützt wurden wir von unseren Bones auf der Bank: Physio Ines, Doc Chrissi und the
mentalist Larissa, wie unschwer erkennbar durch Krücken, Schulterschlaufe und Lernabnutzungen
im Selbstversuch. Schön, dass ihr da ward! Coach Torben konnte bis auf Jessi (liveticker) auf den
kompletten gesunden Kader von 10 golden girls zurück greifen. In gewohnter roter Einspielmontur
machten wir uns warm und sogar Jytte fand noch ein rotes Shirt ohne KTV-Druck, immerhin eine
Frage der Ehre! Auf Einzelschicksale wie eine Rot-Grün-Schwäche kann in dieser verschönten
Darstellung keine Rücksicht genommen werden! Im ersten Satz begannen Frauke im Zuspiel, Ina
und Judith - Mitten im Leben, Sarah und Jytte im Außenangriff, Swenja als Diagonal und Merle als
Libero. Zwar begannen wir solide und machten stets unsere Punkte, aber die Ballwechsel waren
sehr lang und auch bei uns fielen zu oft hinten die Bälle rein. Supernatural schlugen die SHVVMädels
aber auch immer wieder über oder an unseren Block, holten die Bälle immer noch hoch und
zwiebelten sie irgendwie über das Netz. Halt jung aber nicht klein! Auch in unserer Annahme gab
es noch Abstimmungsschwierigkeiten, aber der Trödeltrupp wird im Laufe des Trainings und der
Saison bestimmt noch ausgetrieben. Lediglich Jytte konnte hier und da mal einen Angriff explosiv
versenken, der Rest spielte eher verbotene Liebe mit dem gegnerischen Block. So dachte sich
Torben nach dem ständigen Hin und Her beim Stand von 16:16: „Halt stopp,... jetzt rede ich!“ und
nahm die einzige Auszeit für den Wiker SV dieses Spiels. Psych Swenja belohnte dies ehrfürchtig
mit einer Aufschlagserie und der resultierende kleine Vorsprung konnte bis zum 22:25 gehalten
werden.
Im zweiten Satz fing Meike für Judith auf der Mittelposition an. Judith sollte noch einmal die Luft
über Diagonal schnuppern, was die derzeitige 100%-Frontfrau auch klasse umsetzte. Ina begann
den Satz gleich mit einer Angabenserie und selbst beim Ballgewinn der Gegner holten wir sofort
das Aufschlagrecht durch gute Annahmen zurück. Sarah zeigte nun auch im guten Zusammenspiel
mit Frauke ihren X Factor (hat DSDS selbst Schuld!) und verwandelte ihre Angriffe hart aber fair!
Merle wehrte unerschrocken die starken Sprungaufgaben ab und so konnten alle Angreifer klasse in
Szene gesetzt werden, auch wenn Meike sie bitte nicht ganz so perfekt gestellt haben möchte ;)!
Beim Stand von 8:15 wechselte Torben Josi für ihr virgin diary - mein erstes Punktspiel als
Zuspielerin - ein. Zum Punkt 12 erhielt Elli ebenfalls ihr Debut im Wiker Trikot als
Außenangreiferin und verwandelte eiskalt ihre Aufgaben zum 16:25 Endstand. Allerdings versetzte
sie beim letzten Anwurf ihre Mitspieler in fear, wollte sie doch dem Ball hinter her fliegen und
konnte im letzten Moment noch innehalten - nicht so ihre Kolleginnen ;)!
Zum dritten Satz übertrieb Torben etwas das Duell zwischen ihm und Jürgen, das da hieß “wer gibt
den Aufstellungszettel als Letzter ab”. Nur verwirrte er dadurch auch seine eigenen Damen, die
anhand von Gestiken, flüchtigen Wortfetzen und Schirideutungen erraten mussten, wer nun
aufgestellt worden war. Torben gewann zwar das Spiel, Jürgen jedoch die Auszeichnung “längerer
Hebel” und Judith musste doch noch flink für die eigentlich vorgesehene Meike aufs Feld eilen. Des
Weiteren spielte Josi weiter zu, Elli blieb im Außenangriff und die restliche Mannschaft zeigte sich
wie beim Start. In diesem letzten Satz holten wir schneller und eindeutiger unsere 25 Punkte (zu 9),
zogen doch nun fast alle Wikerinnen ihren Rock aus. Tolle Aufgabenserien von Josi zum 0:7 und
später wieder von Elli setzten die jungen Spielerinnen der Landesauswahl volle Kanne unter
Druck, dass sie ihr Spiel nicht mehr aufbauen konnten. Auch unsere Mitten schlugen sich so durch
viele Dankebälle ein und Josi outete sich erneut zur super Zuspielerin.
Rund um war king of queens Torben sehr zufrieden, es war eine konstante Leistung mit Potential
nach oben, super Einstand der neuen Glücksritter und eine klasse Stimmung. Um es mit den Worten
unserer Weisesten auszudrücken: „ein sehr homogener, leistungsstarker Trupp!“ Aber auch Trainer
Felix der Landesauswahl ist zu so einigen Supertalenten zu gratulieren!
Ausgeklungen haben wir den Nachmittag bei Ina zum perfekten Dinner mit selbst gemachtem
Zwiebelkuchen, Federweißer, den Spielermännern und Ausblick auf den Frauenknast.
Am 24.9. geht es dann weiter gegen den Aufsteiger Kronshagen in Elmschenhagen und im Anschluss ins wilde Wohnzimmer von Malte zur Küchenschlacht. Wir freuen uns!
Eure Swenja
(mit Dank an das A-Team, seinem Trainer, den Zuschauern und TV-Spielfilm ;)!)
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